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    <title>Japannerd</title>
    <description>Auf japannerd.de bloggt Karl Ewald über seine Japanreisen und andere  Themen mit Japanbezug.
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    <pubDate>Tue, 09 Jan 2024 07:59:41 +0100</pubDate>
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      <item>
        <title>Kurzinfo: Japan ist nicht teuer!</title>
        <description>&lt;p&gt;Wenn ich erwähne, dass ich mich für Japan interessiere und auch schon dort war, dann höre ich häufig “aber Japan ist doch ziemlich teuer, oder?”&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auch kürzlich im Japanreisen-Forum auf Animexx schrieb jemand:&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
  &lt;p&gt;“…und Japan war allgemein noch nie ein günstiges Reiseziel…”&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Sorry, da muss ich widersprechen, das will ich nicht so stehenlassen. Dass es billigere Urlaubsziele gibt, steht außer Frage. In Asien fallen mir da Thailand (von Berichten mehrerer Bekannter) und Südkorea (aus eigener Erfahrung) ein. Aber das weitverbreitete Vorurteil ist, dass Japan teurer als Deutschland sei, und das ist nach meiner Überzeugung falsch.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Klar, Flüge nach Japan kosten ein Mehrfaches im Vergleich zu Mallorca oder sowas, aber das liegt einfach an der Entfernung von uns aus, da kann Japan nichts dafür.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Was die Kosten vor Ort betrifft, zeichnet sich Japan durch eine seit langem minimale Inflation aus, abgesehen von einem einmaligen Sprung vor etlichen Jahren wegen der Umsatzsteuererhöhung von 5% auf 8% sind daher Bahnfahrkarten, Essen und Übernachtungen seit vielen Jahren in Yen sehr stabil, wie wir das empfinden, hängt natürlich vom Wechselkurs ab.
&lt;!--more--&gt;&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;übernachten&quot;&gt;Übernachten&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Bei den Übernachtungspreisen ist nach meiner Überzeugung die Bandbreite größer als bei uns, sprich es gibt einerseits im Luxussegment sehr hohe Preise für feine Ryokans oder edle Hotels, andererseits im Billigsegment ein breites Angebot zu Preisen, wo man bei uns bestenfalls ein Schlafsaalbett im Hostel bekommen würde oder auch garnichts. Z.B. kann man ein Einzelzimmer in einem schmucklosen “Business Hotel” für 15 Euro bekommen, das sind dann halt nur 4-5m², Toilette auf der Etage, ein paar Duschen (rund um die Uhr nutzbar) und ein Gemeinschaftsbad mit Öffnungszeiten von nur einigen Stunden am Tag fürs ganze Haus. Aber hey, es ist sauber und zum Schlafen reichts. Auf Agoda habe ich dafür sogar rabattierte Preise zwischen 6 und 10 Euro gesehen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Update: Ein bisschen muss ich meine Darstellung relativieren. Im Niedrigpreissektor dürfte sich relativ wenig getan haben. Bei den besseren Unterkünften wird berichtet, dass die Preise anziehen und viele bekanntere gute Quartiere schon etwa ein Jahr im voras ausgebucht sind. Ursache dafür ist der verstärkte Tourismus aus asiatischen Ländern, insbesondere China, nach Japan.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;verpflegung&quot;&gt;Verpflegung&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;In sehr vielen Supermärkten werden neben Bento- und Sushi-Boxen auch frisch zubereitete warme Gerichte angeboten, das Preisniveau ist deutlich niedriger als in den Conbinis. Schnellrestaurants bieten Menüs für 4-6 Euro inkl. Wasser oder Tee. Die “Ekiben” Bento-Boxen an den Bahnhöfen liegen in der Region von 6-10 Euro.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;verkehr&quot;&gt;Verkehr&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Einzelfahrten im Nahverkehr sind deutlich günstiger als bei uns, angefangen von einem Euro oder geringfügig mehr, steigen die Preise mit zunehmender Entfernung in ganz kleinen Schritten an. Busse sind allerdings teurer als Bahnen und der Umstieg zwischen unterschiedlichen Betreibern kostet extra – einen Tarifverbund wie in deutschen Städten gibts dort nicht. Dennoch wird man in den meisten Fällen billiger wegkommen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im Fernverkehr habe ich mal beispielhaft München–Hannover im ICE (595km, 250 Minuten) mit Tokyo–Shin-Kobe im Shinkansen (589km, 167 Minuten) 2. Klasse ohne Reservierung verglichen, und mit 135 Euro vs. 14160 Yen (ca. 110 Euro) gewinnt ebenfalls Japan. Okay, bei uns ist man auch blöd, wenn man den Normalpreis zahlt und nicht nach Sparpreis-Schnäppchen sucht, diese Option hat man in Japan nicht. Dafür können wir als Touristen aber die Möglichkeit nutzen, den für unsere Zwecke optimalen &lt;a href=&quot;/2017-02/19-das-grosze-japan-rail-pass-howto.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Railpass auszuwählen&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

</description>
        <pubDate>Mon, 24 Jul 2017 08:20:34 +0200</pubDate>
        <link>https://www.japannerd.de/2017-07/24-kurzinfo-japan-ist-nicht-teuer.html</link>
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        <category>Japan</category>
        <category>Vorurteil</category>
        <category>Preise</category>
      </item>
    
      <item>
        <title>Meine längste Bahnreise -- Shiretoko-Shari nach Yonezawa 2.-3.5.2016</title>
        <description>&lt;p&gt;Gerade hatte ich noch den verschneiten Nationalpark der fünf Seen besichtigt und verbrachte meine zweite Nacht in dem hübschen Hotel in Shiretoko-Shari, da standen in der Golden Week hochinteressante Matsuri auf dem Kalender – aber natürlich nicht im hintersten Winkel von Hokkaido, sondern in diesem Fall mitten in Tohoku, in der Stadt Yonezawa in Yamagata.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Von Shiretoko-Shari wieder wegzukommen, gibt es zwei Wege: entweder so, wie ich gekommen war, zunächst die Nordküste entlang und dann über Asahikawa, oder die Halbinsel zunächst nach Süden durchquerend nach Kushiro, und von dort westwärts. Entfernungsmäßig gibt es sich nicht viel, und da ich die nördliche Strecke schon von der Hinfahrt kannte, wollte ich natürlich etwas anderes sehen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Hier eine Landkarte zur Orientierung:&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/route20160502-03.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/route20160502-03_small.jpg&quot; alt=&quot;Route von Shiretoko-Shari nach Yonezawa
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Route von Shiretoko-Shari nach Yonezawa&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Nach Kushiro mit der JR Senmo Line stehen vormittags gerade mal zwei Züge zur Auswahl: 07:26 oder 11:17, der nächste fährt dann um 15:58 und zwei weitere folgen abends. Gepackt und verpflegt um 07:26 losfahren, das war mir zu hektisch, also musste es der 11:17 sein, der Kushiro fahrplanmäßig um 13:33 erreicht. Von dort weg gibt es Limited Express Verbindungen bis zum insgesamt 693 Kilometer entfernten Shinkansen-Bahnhof Shin-Hakodate-Hokuto.  Mit dem Shinkansen geht es dann &lt;a href=&quot;/2016-04/29-hakodate-26-4.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;durch den Seikan Tunnel&lt;/a&gt; nach Shin-Aomori und weiter bis Fukushima, wo der Yamagata-Shinkansen nach Yonezawa abzweigt.  Die Endpunkte meiner Fahrt trennen stolze 1322,9 Kilometer.&lt;/p&gt;

&lt;!--more--&gt;

&lt;p&gt;Von dem 11:17 Zug ausgehend, würde ich es am gleich Tag gerade nach Shin-Aomori schaffen, und könnte am nächsten Morgen dann von dort weiterfahren. Hätte ich den 07:26 genommen, wäre ich gegen 23 Uhr nach Yonezawa gekommen, aber dann müsste ich eben dort übernachten, das ergibt also keinen wesentlichen Vorteil. Im Gegenteil: in der Golden Week, am Vorabend eines spektakulären Matsuri vor Ort eine Übernachtungsmöglichkeit finden? Da hatte ich im abseitigen Shin-Aomori wohl bessere Karten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bis man es abwählt, liefert HyperDia für die Gesamtverbindung fast nur Reisevorschläge mit Inlandsflügen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Über eine einzige Auskunft “Shiretoko-Shari nach Yonezawa” liefert Hyperdia die schnellste Verbindung eigenartigerweise nicht, aber die zunächst vorgeschlagene Verbindung ließ sich schon nicht mehr reservieren, weil der Teil ab Shin-Aomori ausgebucht war, in Asahikawa ließ ich mir deshalb erstmal nur die drei Reservierungen bis Shin-Aomori geben, für den Rest musste ich nochmal recherchieren. In diesem Fall ein Glück, so fand ich nach einigem Stochern eine Alternative, um sogar eine Stunde früher am Ziel zu sein.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;So sahen meine Reservierungen aus:&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/20160502-03res.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/20160502-03res_small.jpg&quot; alt=&quot;Reservierungen für den größten Teil der Fahrt Shiretoko-Shari nach Yonezawa, insgesamt 1322,9 km
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Reservierungen für den größten Teil der Fahrt Shiretoko-Shari nach Yonezawa, insgesamt 1322,9 km&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Ich wäre kein Nerd, wenn ich nicht ein bisschen Statistik zu den einzelnen Zugstrecken zusammengetragen hätte:&lt;/p&gt;

&lt;table&gt;
  &lt;thead&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;th&gt;Datum&lt;/th&gt;
      &lt;th&gt;ab&lt;/th&gt;
      &lt;th&gt;Start&lt;/th&gt;
      &lt;th&gt;an&lt;/th&gt;
      &lt;th&gt;Ziel&lt;/th&gt;
      &lt;th&gt;Zug&lt;/th&gt;
      &lt;th&gt;km&lt;/th&gt;
      &lt;th&gt;min&lt;/th&gt;
      &lt;th&gt;Ø km/h&lt;/th&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/thead&gt;
  &lt;tbody&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;02.05.16&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;11:17&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Shiretoko-Shari&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;13:33&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Kushiro&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;JR Senmo Line&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;131,8&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;136&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;58&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;02.05.16&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;13:39&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Kushiro&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;17:22&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Minami-Chitose&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Super-Ozora 8&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;304,5&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;223&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;82&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;02.05.16&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;18:41&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Minami-Chitose&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;21:39&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Shin-Hakodate-Hokuto&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Hokuto 22&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;256,8&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;178&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;87&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;02.05.16&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;21:59&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Shin-Hakodate-Hokuto&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;23:05&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Shin-Aomori&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Hayate 100&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;148,8&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;66&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;135&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;03.05.16&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;06:17&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Shin-Aomori&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;07:50&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Sendai&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Hayabusa 4&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;361,9&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;93&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;233&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;03.05.16&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;08:05&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Sendai&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;08:31&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Fukushima&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Yamabiko 124&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;79,0&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;26&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;182&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;03.05.16&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;08:50&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Fukushima&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;09:24&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Yonezawa&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Tsubasa 123&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;40,1&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;34&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;71&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;

&lt;p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bei strahlendem Wetter und mit einem leckeren Hotelfrühstück gestärkt begann ich die lange Fahrt.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF0072.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF0072_small.jpg&quot; alt=&quot;Shiretoko-Shari, das Bahnhofsgebäude vom benachbarten Hotel aus gesehen, dahinter Mt. Shari
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Shiretoko-Shari, das Bahnhofsgebäude vom benachbarten Hotel aus gesehen, dahinter Mt. Shari&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Auch wenn der Bahnhof klein ist, der Schalter hat respektable Öffnungszeiten von 06:30 bis 18:00 und man kann hier auch Shinkansen Reservierungen oder andere Tickets für ganz Japan bekommen.   &lt;br /&gt;
Die zweite Dreierserie Reservierungen Shin-Aomori–Sendai–Fukushima–Yonezawa hatte ich mir hier geholt.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF0074.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF0074_small.jpg&quot; alt=&quot;Shiretoko-Shari, Bahnhof: Schalter und Automat in der Wartehalle
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Shiretoko-Shari, Bahnhof: Schalter und Automat in der Wartehalle&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Die Abfahrtstafel zeigte 7 Züge Richtung Abashiri und 5 Züge Richtung Kushiro.
Dass die Züge in beide Richtungen gleichzeitig abfahren, ist kein Zufall: gleich nach dem Bahnhof wird die Strecke eingleisig.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF0076.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF0076_small.jpg&quot; alt=&quot;Shiretoko-Shari, Zugbegegnung im Bahnhof um 11:17
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Shiretoko-Shari, Zugbegegnung im Bahnhof um 11:17&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Vorbei an weißverschneiten Bergen durchquert der Zug den Osten Hokkaidos. In der zweiten Hälfte der 131,8 km nach Kushiro wird das Land flacher, scheinbar unberührte Landschaften mit viel Gewässer prägen das Bild.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF0082.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF0082_small.jpg&quot; alt=&quot;Hokkaido, vor Kayanuma: Auenlandschaft entlang der Strecke der Senmo Line
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Hokkaido, vor Kayanuma: Auenlandschaft entlang der Strecke der Senmo Line&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF0089.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF0089_small.jpg&quot; alt=&quot;Hokkaido, vor Toro: eingleisig kurvt die Nebenstrecke der Senmo Line durchs Land
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Hokkaido, vor Toro: eingleisig kurvt die Nebenstrecke der Senmo Line durchs Land&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Prellböcke bestehen häufig nur aus aufgebogenen Schienen, manchmal wird auch ein Schotterhaufen daraufgeschüttet.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF0094.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF0094_small.jpg&quot; alt=&quot;Hokkaido, Toro: ein Prellbock aus gebogenen Schienen
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Hokkaido, Toro: ein Prellbock aus gebogenen Schienen&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Ein bisschen altertümlich sieht der Führerstand des Triebwagens schon aus.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF0101.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF0101_small.jpg&quot; alt=&quot;JR Senmo Line: Führerstand des Dieseltriebwagens
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;JR Senmo Line: Führerstand des Dieseltriebwagens&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Beim Umstieg in Kushiro ließen Ankunft 13:33 und Weiterfahrt 13:39 zum Fotografieren keine Zeit. Am Fensterplatz im Super-Ozora 8 fuhr ich vorbei an dem einem oder anderen Industriegelände, Meeresküste, großen landwirtschaftlichen Betrieben, und etlichen Städten.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF0119.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF0119_small.jpg&quot; alt=&quot;Hokkaido, Fahrt durch Obihiro mit dem Super Ozora
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Hokkaido, Fahrt durch Obihiro mit dem Super Ozora&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Danach durchquerte die Strecke bergiges Gelände, nutzte Galerien und Tunnel. In Minami-Chitose hatte ich dann eine größere Pause bis zur Weiterfahrt.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF0135.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF0135_small.jpg&quot; alt=&quot;Hokkaido: der Super Ozora in Minami-Chitose
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Hokkaido: der Super Ozora in Minami-Chitose&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Minami-Chitose fand ich einen echt langweiligen Bahnhof. Würde es sich da nicht anbieten, dem aus Sapporo kommenden Hokuto bis Shin-Sapporo entgegenzufahren? Oops, das wäre fast schiefgegangen, denn dieses Stück Strecke ist ziemlich lang, aber ich habe ihn gerade noch erwischt, um 18:19. In Shin-Hakodate-Hokuto dann sollten 20 Minuten Umsteigezeit großzügig bemessen sein. Aber ach, auf der Strecke bleibt der Zug plötzlich stehen. Nach einer Weile eine Durchsage, die ich natürlich nicht verstehe. Aber ändern kann man so oder so nichts an der Situation. Schließlich fahren wir mit 30 Minuten Verspätung in Shin-Hakodate-Hokuto ein. Der Shinkansen Hayate 100 ist die letzte Verbindung des Tages durch den Seikan Tunnel nach Shin-Aomori – würde ich erst am nächsten Morgen dieses Stück zurücklegen, dann läge ich zwei Stunden später als meine Reservierungskette. Aber die Japaner haben schon damit gerechnet, dass hier viele Umsteiger daherkommen: der Shinkansen wartet auf uns, und das Personal weist den kürzesten Weg durch den Bahnhof. Statt 21:59 fährt der Shinkansen 22:13 ab.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Shin-Aomori war ja bis vor kurzem der Endpunkt des Shinkansen-Netzes, wie üblich ist er als Shinkansen-Bahnhof dort gebaut worden, wo die “Ideallinie” der Strecke es erfordert, weit abseits der Stadt Aomori. Um den Bahnhof herum befindet sich Industriegebiet, etliche Autoverleihe und nur eine Handvoll Wohnhäuser. Da die Nacht ohnehin kurz werden würde, wollte ich sie nicht noch durch eine Weiterfahrt nach Aomori aufzehren, noch dazu, da ich ja schon um 06:17 weiterfahren wollte. Ich hatte also vorher schon in Google Maps nach “24時間” (24 Stunden geöffnet) gesucht und fand neben Autovermietungen auch &lt;a href=&quot;http://www.aomorikenkouland.com/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Aomori Kenkô Land&lt;/a&gt;, eine öffentliche Sauna, ziemlich nahe bei Shin-Aomori Station. Mit etwas Ähnlichem hatte ich ja in Korea &lt;a href=&quot;/2016-03/01-uebernachten-in-einem-jjimjilbang.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;sehr gute Erfahrungen gemacht&lt;/a&gt;, höchste Zeit also, es auch in Japan auszuprobieren.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF0145.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF0145_small.jpg&quot; alt=&quot;Aomori Kenkô Land Sauna
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Aomori Kenkô Land Sauna&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Die Preisliste ist halbwegs verständlich, auch wenn ich das meiste nicht lesen kann: 3 Stunden für Erwachsene kosten 420 Yen, “Furii Taimu=Free Time 24 Stunden” 1000 Yen, und irgendwas 11-5 Uhr 870 Yen extra. Von anderen solchen Preistafeln habe ich in Erinnerung, dass es sich dabei um eine “Late Night Charge” handelt, die fällig ist, wenn man in den genannten Nachtstunden ein- oder auscheckt, so steht sie auch nicht im Widerspruch zu den 24 Stunden für den Basispreis. Da ich erst gegen Mitternacht ankam, war ich davon natürlich betroffen. Ein separater Aushang ergab dann noch, dass wegen Golden Week aus den 870 1740 Yen werden, und sich auch die 1500 für “Puraibeetoruumu”=Private Room zu 3000 verdoppelten. (Shingeru = Single, Tsuin = Twin)&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF0144.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF0144_small.jpg&quot; alt=&quot;Aomori Kenkô Land Sauna, Preisliste
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Aomori Kenkô Land Sauna, Preisliste&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Ja mei, das ergab dann also 2740 Yen für die Übernachtung mit Spa/Saunabenutzung. Das Fotoverbot habe ich natürlich brav eingehalten, daher gibt es keine Bilder von drinnen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am nächsten Morgen etwas übernächtigt aber entspannt einen Supermarkt für was essbares aufgesucht (die Sauna hat auch ein Restaurant, aber ich glaube so früh hatte das nicht auf) und wieder Richtung Bahnhof geschlendert. Nachdem das nun ein Durchgangsbahnhof ist, scheint die Gegend attraktiver geworden zu sein und es wird einiges gebaut, auch viele der Häuser sahen recht neu aus.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF0150.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF0150_small.jpg&quot; alt=&quot;Shin-Aomori Bahnhofsnähe: hier wird gebaut
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Shin-Aomori Bahnhofsnähe: hier wird gebaut&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Rechtzeitig für den Hayabusa 4 um 06:17 war ich am Bahnsteig. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt auf den ersten knapp 180 km bis Morioka 260 km/h, ab da bis Utsunomiya 320 km/h. In Sendai musste ich in einen langsameren Shinkansen umsteigen, weil der Hayabusa durch Fukushima durchfährt, und in Fukushima dann in den Tsubasa 123. Von Tokyo bis Fukushima fahren Tsubasa 123 und Yamabiko 123 gekoppelt zu einem Zug mit 17 Wagen, hier zweigt der Tsubasa Richtung Yamagata ab, Yonezawa ist gleich der nächste Halt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Yamagata-Shinkansen wird auch als &lt;a href=&quot;https://en.wikipedia.org/wiki/Mini-shinkansen&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Mini-Shinkansen&lt;/a&gt; bezeichnet. Seine Nebenstrecke wurde nicht neu gebaut, sondern nur auf Normalspur umgerüstet, das gleiche gilt für den Akita-Shinkansen. Da nur die Spur verändert wurde, gilt ein kleineres Lichtraumprofil als bei den Shinkansen-Strecken. Daher sind die Wagen schlanker und haben nur 4 Sitze pro Reihe. Auf der Hauptstrecke fahren Trittbretter aus, die den Abstand zwischen den Türen des schmäleren Zuges und dem Bahnsteig überbrücken.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF0158.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF0158_small.jpg&quot; alt=&quot;Fukushima: hier teilen sich Yamabiko 123 und Tsubasa 123 auf
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Fukushima: hier teilen sich Yamabiko 123 und Tsubasa 123 auf&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Um 09:24 komme ich schließlich in Yonezawa an. Da Gleis 1 direkt vom Bahnhof aus erreichbar ist, werden die Shinkansen in beide Richtungen auf dieses Gleis geführt (das Display zeigt nach meinem Zug, der bis Shinjô weiterfährt, einen Zug nach Tôkyô 11 Minuten später an), und der Shinkansen teilt sich den Bahnsteig mit anderen Zügen. Die Wagennummern 11-17 bleiben nach der Zugtrennung unverändert, Wagen 1-10 gibt es also hier nicht, entsprechend kürzer kann der Bahnsteig ausfallen. Im Gegensatz zu den Hauptlinien gibt es hier auch keine separaten Shinkansen-Sperren.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF0163.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF0163_small.jpg&quot; alt=&quot;Yonezawa, Shinkansen-Bahnsteig
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Yonezawa, Shinkansen-Bahnsteig&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Damit endet eine Bahnfahrt von insgesamt 1322,9 Kilometern. Der schnellste Zug war der Hayabusa mit durchschnittlich 233km/h, der langsamste der JR Senmo Line mit 58km/h. Der reguläre Fahrpreis dafür wäre 30530 Yen gewesen - mehr als die Hälfte des Preises für den Drei-Wochen-Railpass!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Über das hier stattfindende &lt;a href=&quot;/2016-05/09-yonezawa-uesugi-matsuri-3-5.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Uesugi Matsuri&lt;/a&gt; habe ich ja schon berichtet.&lt;/p&gt;

</description>
        <pubDate>Sat, 25 Feb 2017 19:25:09 +0100</pubDate>
        <link>https://www.japannerd.de/2017-02/25-meine-laengste-bahnreise.html</link>
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        <category>Reise3</category>
        <category>Bahn</category>
        <category>JR</category>
        <category>Sauna</category>
      </item>
    
      <item>
        <title>Das große Japan Rail Pass Howto</title>
        <description>&lt;p&gt;Der Japan Rail Pass sowie seine kleineren regionalen Geschwister sind für Touristen eine sehr preisgünstige und praktische Option, um Japan mit dem Zug zu “erfahren”. Ich will dir daher in diesem Überblick alles Wissenswerte dazu zusammenstellen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die primäre Informationsquelle ist die Website der JR Group: &lt;a href=&quot;http://japanrailpass.net/de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://japanrailpass.net/de/&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;h1 id=&quot;was-ist-der-japan-rail-pass&quot;&gt;Was ist der Japan Rail Pass?&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Der Japan Rail Pass erlaubt für 7, 14 oder 21 aufeinanderfolgende Tage die Benutzung aller JR-Züge auf JR-Strecken in ganz Japan.
Das schließt insbesondere die Hochgeschwindigkeitszüge Shinkansen mit ein, da alle Shinkansen von JR betrieben werden. Eine Ausnahme besteht für die schnellsten Shinkansen, für die der Pass nicht gilt. Genauer gehe ich auf das Streckennetz und die Ausnahmen weiter unten ein. 
Neben Zügen sind auch zahlreiche JR Busse und die Fähre nach Miyajima (bei Hiroshima) vom Pass abgedeckt.&lt;/p&gt;

&lt;!--more--&gt;

&lt;p&gt;Inhalt&lt;/p&gt;

&lt;ul id=&quot;markdown-toc&quot;&gt;
  &lt;li&gt;&lt;a href=&quot;#was-ist-der-japan-rail-pass&quot; id=&quot;markdown-toc-was-ist-der-japan-rail-pass&quot;&gt;Was ist der Japan Rail Pass?&lt;/a&gt;    &lt;ul&gt;
      &lt;li&gt;&lt;a href=&quot;#wer-bekommt-den-japan-rail-pass&quot; id=&quot;markdown-toc-wer-bekommt-den-japan-rail-pass&quot;&gt;Wer bekommt den Japan Rail Pass?&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
      &lt;li&gt;&lt;a href=&quot;#was-kosten-die-pässe&quot; id=&quot;markdown-toc-was-kosten-die-pässe&quot;&gt;Was kosten die Pässe?&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
      &lt;li&gt;&lt;a href=&quot;#wo-und-wie-bekommst-du-den-japan-rail-pass&quot; id=&quot;markdown-toc-wo-und-wie-bekommst-du-den-japan-rail-pass&quot;&gt;Wo und wie bekommst du den Japan Rail Pass?&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
      &lt;li&gt;&lt;a href=&quot;#der-versuchsweise-verkauf-in-japan&quot; id=&quot;markdown-toc-der-versuchsweise-verkauf-in-japan&quot;&gt;Der versuchsweise Verkauf in Japan&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
      &lt;li&gt;&lt;a href=&quot;#der-umtausch&quot; id=&quot;markdown-toc-der-umtausch&quot;&gt;Der Umtausch&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
      &lt;li&gt;&lt;a href=&quot;#das-streckennetz&quot; id=&quot;markdown-toc-das-streckennetz&quot;&gt;Das Streckennetz&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
      &lt;li&gt;&lt;a href=&quot;#die-fahrplanauskunft&quot; id=&quot;markdown-toc-die-fahrplanauskunft&quot;&gt;Die Fahrplanauskunft&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
      &lt;li&gt;&lt;a href=&quot;#reservierungen&quot; id=&quot;markdown-toc-reservierungen&quot;&gt;Reservierungen&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
      &lt;li&gt;&lt;a href=&quot;#zugang-zum-zug&quot; id=&quot;markdown-toc-zugang-zum-zug&quot;&gt;Zugang zum Zug&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
      &lt;li&gt;&lt;a href=&quot;#fertigmachen-zum-einsteigen&quot; id=&quot;markdown-toc-fertigmachen-zum-einsteigen&quot;&gt;Fertigmachen zum Einsteigen&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
    &lt;/ul&gt;
  &lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;&lt;a href=&quot;#die-regionalpässe&quot; id=&quot;markdown-toc-die-regionalpässe&quot;&gt;Die Regionalpässe&lt;/a&gt;    &lt;ul&gt;
      &lt;li&gt;&lt;a href=&quot;#übersicht&quot; id=&quot;markdown-toc-übersicht&quot;&gt;Übersicht&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
      &lt;li&gt;&lt;a href=&quot;#bewertung&quot; id=&quot;markdown-toc-bewertung&quot;&gt;Bewertung&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
    &lt;/ul&gt;
  &lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;&lt;a href=&quot;#lohnt-sich-der-japan-rail-pass-für-dich&quot; id=&quot;markdown-toc-lohnt-sich-der-japan-rail-pass-für-dich&quot;&gt;Lohnt sich der Japan Rail Pass für dich?&lt;/a&gt;    &lt;ul&gt;
      &lt;li&gt;&lt;a href=&quot;#wie-war-es-bei-mir&quot; id=&quot;markdown-toc-wie-war-es-bei-mir&quot;&gt;Wie war es bei mir?&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
    &lt;/ul&gt;
  &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 id=&quot;wer-bekommt-den-japan-rail-pass&quot;&gt;Wer bekommt den Japan Rail Pass?&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Der Japan Rail Pass ist schon bei wenigen Fahrten günstiger als die regulären Fahrpreise, wenn man im Gültigkeitszeitraum viel fährt, zahlt man nur einen Bruchteil des regulären Preises. Er soll Japan für Touristen attraktiver machen. Daher kann er nur von Touristen mit dem Status “Temporary Visitor” gekauft und umgetauscht werden. Sofern du mit einem Visum einreist, z.B. Working Holiday Visum, als Student oder für ein Praktikum, kannst du ihn leider nicht benutzen. Die Möglichkeit für im Ausland lebende Japaner, den Pass für ihren “Heimaturlaub” zu kaufen, wird gerade abgeschafft.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;was-kosten-die-pässe&quot;&gt;Was kosten die Pässe?&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Den Japan Rail Pass gibt es für drei Gültigkeiten: 7, 14 oder 21 Tage, und zwei Klassen: Ordinary (zweite Klasse) und Green (erste Klasse). Die Preise in Yen sind festgelegt. Etwa 10-13% höhere Preise gelten für den Kauf in Japan, der ab 07.03.2017 für zunächst ein Jahr neu eingeführt wurde. Hier die Preise für Erwachsene, die Preise für Kinder (6-11 Jahre zum Zeitpunkt der Gutscheinausstellung) betragen die Hälfte:&lt;/p&gt;

&lt;table&gt;
  &lt;thead&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;th&gt;Klasse&lt;/th&gt;
      &lt;th&gt;7 Tage&lt;/th&gt;
      &lt;th&gt;14 Tage&lt;/th&gt;
      &lt;th&gt;21 Tage&lt;/th&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/thead&gt;
  &lt;tbody&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;Ordinary, Vorverkauf&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;29110 Yen&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;46390 Yen&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;59350 Yen&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;Ordinary, Kauf in Japan&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;33000 Yen&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;52000 Yen&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;65000 Yen&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;Green, Vorverkauf&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;38880 Yen&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;62950 Yen&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;81870 Yen&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;Green, Kauf in Japan&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;44000 Yen&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;71000 Yen&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;90000 Yen&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;

&lt;figure&gt;
&lt;figcaption&gt;Preise des Japan Rail Pass für Erwachsene&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;h2 id=&quot;wo-und-wie-bekommst-du-den-japan-rail-pass&quot;&gt;Wo und wie bekommst du den Japan Rail Pass?&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Im Gegensatz zu den Regionalpässen war der Japan Rail Pass bisher nicht in Japan erhältlich, du musstest ihn also vor deiner Abreise kaufen. Sofern du dir sicher bist, dass du ihn auf einer bevorstehenden Reise nutzen willst, empfiehlt sich der Kauf vorab aufgrund des Preisvorteils weiterhin.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bei einem der Vertriebspartner bekommst du zunächst einen Gutschein verkauft, eine sogenannte “Exchange Order”.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1867.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1867_small.jpg&quot; alt=&quot;zwei Japan Rail Pass Exchange Orders
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;zwei Japan Rail Pass Exchange Orders&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Dieses Dokument und deinen Pass legst du dann in Japan beim Umtausch vor, um den eigentlichen Rail Pass zu erhalten (siehe unten).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auch wenn der Yen-Preis der Pässe feststeht, kann der Umrechnungskurs der Vertriebspartner unterschiedlich sein, so dass du unterschiedliche Euro-Preise angeboten bekommst. Ein Vergleich lohnt sich daher. Aufgrund unterschiedlicher Aktualisierungstermine kann sich auch ändern, wer jeweils der günstigste ist. &lt;br /&gt;
Einige Links von Internet-Verkaufsstellen und Preisbeispiele zum damaligen Zeitpunkt habe ich in &lt;a href=&quot;/2016-02/12-japan-rail-pass-gekauft.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;“Japan Rail Pass gekauft”&lt;/a&gt; aufgelistet. Zwischenzeitlich hat sich der Yen-Kurs leider deutlich zu unserem Nachteil entwickelt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Vom Timing her musst du die Gültigkeit beachten:&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Die Exchange Order ist ab Kauf drei Monate gültig,&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Beim Umtausch kannst du den Gültigkeitsbeginn maximal ein Monat im voraus wählen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Beispiel: du kaufst den Gutschein am 15.02., dann muss der Umtausch spätestens am 14.05. erfolgen. Sofern du ihn genau am 14.05. untauschst, kannst du den Gültigkeitsbeginn zwischen 14.05. (Umtauschtag) und 13.06. wählen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Beachte bitte, dass dein Name auf dem Gutschein exakt mit dem Namen in deinem Reisepass übereinstimmt, einschließlich weiterer Vornamen. Die Japaner vergleichen beim Umtausch Buchstabe für Buchstabe, ob du auch wirklich der Inhaber bist.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;der-versuchsweise-verkauf-in-japan&quot;&gt;Der versuchsweise Verkauf in Japan&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Im November 2016 hat die JR Group &lt;a href=&quot;http://www.japanrailpass.net/file/trial_basis_en.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;veröffentlicht&lt;/a&gt;, dass der Japan Rail Pass zunächst versuchsweise im Zeitraum 08.03.2017 bis 31.03.2018 auch in Japan gekauft werden kann. Die Preise hierfür sind deutlich teurer als beim Vorverkauf im Ausland (mindestens 10% Aufschlag. siehe Liste oben), somit lohnt sich diese Option wirklich nur, wenn du vor der Abreise noch nicht weißt, ob du ihn benötigst, oder dir die Zeit fehlt, dich im Vorfeld darum zu kümmern.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ehrlich gesagt werde ich aus dem Dokument nicht schlau, ob man den Gültigkeitszeitraum gleich beim Kauf festlegen muss, und wie weit in der Zukunft er sein darf. Ich vermute, dass beim Kauf die gleichen Randbedingungen gelten wie beim Umtausch, sprich, dass du zum Kaufzeitpunkt in Japan das Startdatum verbindlich wählen musst, und zwar innerhalb eines Monats, denn so ist es auch bei den Regionalpässen. Weitere Detailinformationen sind angekündigt, die das vermutlich klären werden.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;der-umtausch&quot;&gt;Der Umtausch&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Nachdem du in Japan angekommen bist, musst du den zuhause erworbenen Gutschein in den eigentlichen Rail Pass umtauschen. JR liefert dir eine &lt;a href=&quot;http://japanrailpass.net/de/exchange.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Liste der Umtauschstellen&lt;/a&gt;, sortiert von Nordosten nach Südwesten. Es handelt sich dabei überwiegend um separate Schalter, die ausschließlich für die Ausgabe des Japan Rail Pass sowie der Regionalpässe der jeweiligen Gesellschaft eingerichtet sind. In manchen Fällen besteht außerhalb deren Öffnungszeit die Möglichkeit, stattdessen den Umtausch am Fahrkartenschalter machen zu lassen, z.B. in Nagoya. Die Japaner sind gerade für diesen Vorgang auf unbeholfene Touristen eingestellt: bei den Schaltern stehen Schilder mit “JAPAN RAIL PASS HERE”, und bei anderen Schaltern findet sich eine Angabe, wo man stattdessen hingehen muss. Wer sich genau vorbereiten will, findet unter der genannten Liste auch detaillierte Wegbeschreibungen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sofern du nicht schon am Ankunftstag mit dem Japan Rail Pass fahren willst, empfehle ich dir, den Umtausch nicht erst am ersten Gültigkeitstag, sondern im voraus vorzunehmen. So kannst du am ersten Tag mit deinem Rail Pass sofort loslegen und musst dich nicht mehr mit etwaigen Wartezeiten und dem Umtauschvorgang aufhalten.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF6588.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF6588_small.jpg&quot; alt=&quot;Mein erster Japan Rail Pass und eine Reservierung
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Mein erster Japan Rail Pass und eine Reservierung&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Auf dem eingeklebten Ticket groß gedruckt ist der letzte Gültigkeitstag, der erste steht kleiner links daneben. Der Tagesstempel rechts unten wird bei der ersten Benutzung aufgedruckt. Links davon sind Stempel, die ausgegebene Reservierungen dokumentieren. Ob das Personal eine Reservierung dort vermerkt oder nicht, ist aber uneinheitlich. Mit Sicherheit werden sie vor der ersten Nutzung eingetragen, denn auch der Abruf von Reservierungen stellt ja schon einen Gebrauch dar, und wenn man den Pass anschließend zurückgeben wollte, müsste man diese schon erhaltenen Reservierungen auch mit abgeben.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;das-streckennetz&quot;&gt;Das Streckennetz&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Wohin kannst du nun fahren?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auf der Website für den Japan Rail Pass findest du die &lt;a href=&quot;http://japanrailpass.net/img/about_jrp/file/rosen_en.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Streckenkarte&lt;/a&gt;. Diese ist zwar auch auf dem Pass selbst abgedruckt, aber sehr klein und schwer zu lesen. Ich empfehle dir, das PDF entweder auf dem Computer/ Tablet/ Smartphone zu speichern und mitzunehmen (so mache ich das), oder möglichst groß auszudrucken. Die dicken Linien sind die Shinkansen, die blauen Linien andere JR-Strecken.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die JR Group besteht aus sechs Bahngesellschaften, die 1987 durch Privatisierung aus der ehemaligen Staatsbahn Japan National Railways (JNR) hervorgegangen sind. Jede Gesellschaft hat ihr Gebiet, wobei gerade die Shinkansen teilweise von einer “Nachbarbahn” betrieben werden. Für den Japan Rail Pass ist dies egal, denn er gilt in der ganzen JR Group, aber für die weiter unten diskutierten Regionalpässe ist dieser Sachverhalt wichtig.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die JR decken fast das ganze Land mit ihrem Streckennetz ab. In Ballungsräumen fahren andere Bahngesellschaften in der Regel auf parallel verlaufenden Strecken, so dass man es sich aussuchen kann. Nur in einigen Regionen hat die JR ihre Strecken an eine andere Bahn abgegeben (das passiert oft mit einer Strecke, die parallel zu einem neu eröffneten Shinkansen verläuft) oder die Gegend wurde von vorn herein von einer anderen Bahngesellschaft erschlossen. Sofern auf fremden Strecken JR-Züge fahren, muss man auch mit dem Japan Rail Pass einen Fahrpreis zahlen. Die auf der Streckenkarte schwarz gepunktelten Strecken sind private Bahnstrecken. In einigen Fällen, wo durchfahrende JR-Züge kostenpflichtig sind, ist zur Klarstellung eine Vergrößerung mit Detailangaben eingezeichnet. Teilweise ist die Durchfahrt kostenlos, sofern man nicht an einem “Fremd-Bahnhof” unterwegs ein- oder aussteigt: “(On Aoimori, IR Ishikawa, and Ainokaze Toyama Railways, valid only for travel extending through the indicated segments without stopover)”&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;die-fahrplanauskunft&quot;&gt;Die Fahrplanauskunft&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Ob es sich lohnt, den Fahrplan überhaupt anzuschauen, kommt drauf an: Für Fahrten innerhalb Tokyos sicher nicht, da nimmst du einfach den nächsten Zug. Auf Hokkaido dagegen ist es Pflicht: manche Strecken werden nur ein paarmal pro Tag bedient! Planung empfiehlt sich auch, wenn du abends noch irgendwo hin willst (oder eben zurück zu deiner Unterkunft). Die letzten Züge fahren selbst in Tokyo schon gegen Mitternacht, auf Nebenstrecken womöglich schon gegen 20 Uhr oder noch früher!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wo du den Fahrplan findest, ist schnell gesagt: benutze &lt;a href=&quot;http://www.hyperdia.com/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;HyperDia&lt;/a&gt;. Dieser englischsprachige Service liefert dir alle Bahnverbindungen, einschließlich Umsteigeinformationen und Preisen, die man durch Auswahl der Klasse und Reservierungsoption, auch pro Teilstrecke, leicht anpassen kann. Die Suche lässt sich fast perfekt auf die Rail Pass Kriterien einschränken. Leider nicht ganz genau, deshalb erscheint bei den Treffern auch immer eine Warnmeldung. Es gibt auch Apps von HyperDia für Apple und Android, damit habe ich selber keine Erfahrung, aber für Smartphone-Benutzer lohnen sie sich bestimmt.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/hyperdia-auswahl.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/hyperdia-auswahl_small.jpg&quot; alt=&quot;Verkehrsmittelauswahl in HyperDia. JR East erlaubt auch die Nutzung des Hayabusa.
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Verkehrsmittelauswahl in HyperDia. JR East erlaubt auch die Nutzung des Hayabusa.&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Wo ich es mir gerade nochmal anschaue: bei Sleeper und Liner bin ich unsicher, aber die sind mir auch noch nie angeboten worden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bei der Eingabe gibt es eine Vervollständigungsoption, die aber voraussetzt, dass du den Bahnhofsnamen genau weißt. Meistens ist das kein Problem, aber es gibt manche kleinere Bahnhöfe mit langen Namen, wo man wissen muss, ob sie mit Bindestrich oder zusammengeschrieben werden, z.B. KIDONANZOIMMAE und nicht KIDO-NANZOINMAE, und natürlich heißt es TOKYO und nicht Tokio. Einfach nicht zu viel tippen, und die Trefferliste im Auge behalten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Als Ergebnis bekommst du die nächsten fünf Fahrtmöglichkeiten aufgelistet. Nicht wundern: Sortiert sind sie nicht nach Abfahrts- sondern nach Ankunftszeit. (“Order: Time”, vorausgewählt). Alternativ kannst du nach wenig Umstiegen (“Transfer”) oder geringem Preis (“Money”) sortieren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bei den Ergebnissen gibt es leider einen Haken: HyperDia arbeitet nur mit den Fahrplandaten, sie haben keine Information über Betriebsstörungen oder Streckensperrungen, selbst wenn diese länger andauern. Solche Fälle sind sehr selten, in der Regel Folgen von Naturkatastrophen wie beispielsweise Erdrutschen. Sicherheitshalber solltest du vor deiner Fahrt die Website der jeweiligen JR-Gesellschaft besuchen, um Betriebsmeldungen zu erhalten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://www.google.de/maps/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Google Maps&lt;/a&gt; hat für Japan ebenfalls einen Routenplaner für öffentliche Verkehrsmittel, einschließlich Preisauskunft. Mir ist Google Maps dafür zu schwerfällig, ich bevorzuge das Textinterface von HyperDia. Vorteilhaft bei Google Maps ist sicherlich, dass Tippfehler in den Ortsnamen großzügig verziehen werden, und neben der Bahn sind auch Bus- und Metrolinien enthalten. Neben den Linienangaben an den Bahnhöfen erlaubt dir Google Maps auch optisch, JR-Linien schnell von anderen Betreibern zu unterscheiden: sie sind grau-weiß gestreift (der Shinkansen ist etwas dicker gezeichnet und dunkelgrün-weiß gestreift), die Privatbahnen dagegen sind einfarbig grau gezeichnet.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;reservierungen&quot;&gt;Reservierungen&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Es reist sich angenehmer, wenn man schon eine Platzkarte in der Hand hat, das gilt für die Shinkansen und für die Limited Express Züge gleichermaßen. Da die Reservierungen für dich als Japan Rail Pass Nutzer kostenlos sind, empfehle ich dir, dieses Privileg in aller Regel zu nutzen. Manche Züge sind auch komplett reserviert und du benötigst daher eine Reservierung. (Wobei ich bei JR East auch schon Durchsagen gehört habe (auf englisch) “Rail Pass Nutzer ohne Reservierung suchen sich bitte einen freien Platz”, rauswerfen werden sie dich also nicht, falls doch doch mal ohne Reservierung an Bord gehst.)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Reservierung bekommst du an den Reservierungsschaltern, die mit dem grünen Sitz gekennzeichnet sind (und Midori-no-madoguchi heißen, aber das musst du dir nicht merken), oder in einem JR Travel Center. An großen Bahnhöfen gibt es ggf. getrennte Reservierungsschalter/Anstellschlangen für “Fahrt heute” und “Fahrt in der Zukunft”. An Shinkansen-Bahnhöfen gibt es oft auch Reservierungsschalter für Shinkansen innerhalb des allgemeinen Sperrenbereichs, dort ist meistens weniger Andrang als “draußen”.  &lt;br /&gt;
Generell musst du damit rechnen, dass es dort zu Wartezeiten kommen kann. Wenn die Japaner etwas am Schalter machen wollen, dann ist es oft etwas komplizierteres, denn Shinkansen- und Ltd.Express Reservierungen gegen Bezahlung kann man auch an Automaten machen, nur wir Rail Pass Nutzer müssen dafür zum Personal gehen.  &lt;br /&gt;
Am besten schreibst du einen Zettel mit Datum, Abfahrtszeit, Startbahnhof und Zielbahnhof, wenn du im voraus reservieren willst (es ist egal wo du reservierst, muss nicht der Startbahnhof sein). Bei JR Kyushu gibts ein &lt;a href=&quot;http://www.jrkyushu.co.jp/english/pdf/hakata_form_n.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Formular dafür zum Download&lt;/a&gt;, das auch von den Mitarbeitern anderer JRs sofort verstanden wird. Wenn du öfter reservierst, heb es dir auf, streich die erledigten Zeilen durch und mach einfach darunter weiter. &lt;br /&gt;
Wenn du zur sofortigen Fahrt reservieren willst, dann reicht es natürlich, den Zielbahnhof zu nennen (z.B. “Rail Pass Reservation onegai shimasu. Sendai, kyo, ima, onegai shimasu” = “Eine Railpass-Reservierung bitte. Sendai, heute, jetzt, bitte” mag nicht vollendeter Stil sein, aber funktioniert). Die geben dir auch eine Reservierung für einen Shinkansen, der in 5 Minuten abfährt. Wenn du geübt bist, perfekt (dann reicht das sogar gerade noch, am Bahnsteig ein Ekiben zu kaufen) - wenn du dich aber noch nicht so gut auskennst, lass dir lieber einen Zug später geben, damit du ihn auch erreichst.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auf dem Reservierungsticket sind Start- und Zielbahnhof, Datum, Abfahrts- und kleiner Ankunftszeit, Name des Zuges, Wagennummer und Sitzplatz ausgewiesen. Während die Tickets für Japaner komplett in Kanji beschriftet sind, bekommen wir Tickets mit englischem Aufdruck, die Stationen sind in Romaji und Kanji angegeben. Wie im Flugzeug besteht auch bei JR die Sitznummer aus Zahlen für die Reihe und Buchstaben für den Sitz in der Reihe, also z.B. CAR 2 SEAT 5-D ist Wagen 2, Sitzreihe 5, Sitz D. A ist der Fensterplatz auf der einen Seite, D oder E auf der anderen (je nachdem, ob die Reihe 4 oder 5 Sitze hat).&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;zugang-zum-zug&quot;&gt;Zugang zum Zug&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;In Japan gibt es generell Sperren zwischen dem öffentlichen Bereich und dem Zugang zu den Bahnsteigen. Die Shinkansen-Bahnsteige sind dann nochmal durch eigene Shinkansen-Sperren abgetrennt. Je nach Größe und Layout des Bahnhofs liegen die Shinkansen-Sperren hinter denen für die normalen Züge (so dass du erst die regulären Sperren und danach die Shinkansen-Sperren durchlaufen musst), parallel dazu (so dass du direkt zu den Shinkansen-Sperren gehen kannst) oder es gibt beides.  &lt;br /&gt;
Tokyo Station ist ein Sonderfall, weil dort sowohl die Shinkansen Richtung Nagoya-Kyoto-Osaka beginnen, betrieben von JR Central, als auch die Shinkansen Richtung Nordjapan und die Alpen, von JR East betrieben. Das sind im Prinzip zwei getrennte Shinkansen-Bahnhöfe mit jeweils eigenen Sperrenbereichen, wobei die JR East Sperren grün und die JR Central Sperren weiß gekennzeichnet sind. Für Umsteiger gibt es natürlich auch Querverbindungen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Rail Pass kann nicht in  den automatischen Sperren benutzt werden, stattdessen muss man ihn dem Personal vorzeigen. Dazu gibt es an einer Seite neben den Sperren einen Durchgang, der mit “White Backed Tickets” gekennzeichnet ist. Je nach Bahnhof ist das entweder eine Spur in der Bahnhofshalle oder ein Glaskasten mit automatischen Türen, damit die Bahnangestellten mehr Ruhe beim Betreuen der Fahrgäste haben.   Auf jeden Fall liegt diese Spur entweder links oder rechts von den automatischen Durchgängen an einer Wand.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF7688.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF7688_small.jpg&quot; alt=&quot;Hinweisschild ‘White Backed Tickets’ in Ueno Station: damit sind auch Rail Passes gemeint
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Hinweisschild ‘White Backed Tickets’ in Ueno Station: damit sind auch Rail Passes gemeint&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Bei der ersten Nutzung deines Railpasses wird das dafür vorgesehene Feld mit dem Datumsstempel versehen, dazu musst du den Rail Pass natürlich dem Mitarbeiter am Schalter geben, danach reicht es, ihn hochzuhalten und du wirst durchgewunken. &lt;br /&gt;
Wenn Japaner zu diesen Schaltern gehen, dann ist es meistens etwas komplizierter und kann schon mal ein paar Minuten dauern. Sofern du es eilig hast auf deinen Zug, kannst du dich auch an diesen Leuten vorbeischieben und dabei den Rail Pass deutlich zeigen.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;fertigmachen-zum-einsteigen&quot;&gt;Fertigmachen zum Einsteigen&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Ich finde die Beschilderung in den Bahnhöfen im allgemeinen sehr übersichtlich und leicht zu folgen (wenn du in Tokyo die Nahverkehrszüge nutzen willst, solltest du dir vorher die Namen der diversen Linien einprägen, sonst kann ein großer Bahnhof wie Ueno schon etwas verwirrend sein), besonders der Weg zum Shinkansen ist immer schnell erkennbar. So sind Umsteigezeiten von wenigen Minuten auch dann kein Problem, wenn du an dem betreffenden Bahnhof noch nie warst. Natürlich hilft es auch, dass sich die Japaner rücksichtsvoll und vernünftig verhalten, und selten im Weg rumstehen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In Japan sind die Fernverkehrszüge (Shinkansen und Limited Express) in Wagen mit reservierten Sitzen (Shiteiseki) und solche mit unreservierten Sitzen (Jiyûseki) aufgeteilt. Mit Platzkarte suchst du natürlich die Einsteigeposition für den Wagen mit deinem Sitzplatz. Ohne Platzkarte benutzt du einen der unreservierten Wagen. Die Wagennummern sind schon vor Ankunft des Zuges an den Anzeigezeilen ausgewiesen, so dass du dich an der Markierung für eine Tür eines passenden Wagens aufstellen kannst (die Displays wechseln zwischen japanisch und englisch hin und her). In großen Bahnhöfen sind Anstellmarkierungen am Boden angebracht, so dass die Schlange die durchgehenden Leute nicht behindert. Manchmal sogar zwei Markierungen nebeneinander für den ersten und den darauffolgenden Zug.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF6586.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF6586_small.jpg&quot; alt=&quot;Zugzielanzeiger in Nagoya mit Angabe der nichtreservierten Wagen
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Zugzielanzeiger in Nagoya mit Angabe der nichtreservierten Wagen&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Manche Züge sind auch komplett reserviert, so dass du eine Platzkarte holen musst. Auch Green Cars (erste Klasse) und GranClass (noch luxuriöser) sind immer reservierungspflichtig.  &lt;br /&gt;
Bei den Shinkansen ist der Anteil von reservierten und unreservierten Wagen unterschiedlich, JR East scheint mir da besonders experimentierfreudig, da ist von komplett reservierten Zügen (Hayabusa und Hayate nach Aomori) bis zu komplett unreservierten Zügen (bei vielen Doppelstockern des Joetsu Shinkansen) alles geboten. JR Central ist da deutlich systematischer (5 unreservierte, 8 reservierte und 3 Green beim Hikari).  &lt;br /&gt;
Im Limited Express Bereich hat JR East in einigen Zügen die Aufteilung in reservierte und unreservierte Wagen abgeschafft und markiert belegte und freie Sitze mit farbigen Anzeigen über dem jeweiligen Sitz.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Hier ein Aufkleber auf dem Bahnsteig mit der Wagenreihung und dem aktuellen Standort (die rote Linie verstehe ich auch, ohne dass ich die Beschriftung lesen kann). Dahinter Anstellspuren für den Zustieg.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF0157.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF0157_small.jpg&quot; alt=&quot;Shinkansen-Bahnsteigaufkleber und Anstellspur in Sendai
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Shinkansen-Bahnsteigaufkleber und Anstellspur in Sendai&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;h1 id=&quot;die-regionalpässe&quot;&gt;Die Regionalpässe&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Neben dem von der JR Group herausgegebenen Japan Rail Pass haben die einzelnen JR-Gesellschaften auch regionale Touristenpässe für ihr Gebiet oder Teile davon im Angebot. Falls  sich deine Japanreise in einem dieser Gebiete abspielt, werden sie häufig eine preisgünstigere Alternative zum nationalen Rail Pass sein.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die einzige Ausnahme hiervon ist JR Central. JR Central, mit Sitz in Nagoya, betreibt den Tokaido-Shinkansen im Abschnitt von Tokyo Station bis Shin-Osaka. Da dieser Shinkansen allein schon von (voll zahlenden) Japanern stark ausgelastet ist, hat JR Central kein Interesse, durch Mehrtagespässe neben dem Japan Rail Pass auf dieser Strecke weitere “Billigkundschaft” anzuziehen. JR Central bietet über Vertriebspartner &lt;a href=&quot;http://www.japanican.com/en/tour/list/?kw=E-Voucher&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Einzelfahrscheine&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://touristpass.jp/en/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pässe für konkrete Ausflugsstrecken&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.japanican.com/en/special/tours/shinkansen/index.aspx#tokyo_kyoto&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bundles mit Übernachtungen&lt;/a&gt; oder anderen Sehenswürdigkeiten an. Das passt nicht in den Vergleich hier hinein, aber wenn du überlegst, einen Japan Rail Pass nur für Tokyo-Kyoto und zurück zu kaufen, solltest du dir diese Angebote als Alternative anaschauen. Vielleicht bekommst du da für den Preis eines Ein-Wochen-Passes zur Hin- und Rückfahrt noch eine Übernachtung in einem feinen Hotel mit dazu.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Während der Japan Rail Pass in seinen Bedingungen seit langem unverändert ist, schrauben die einzelnen JRs an den Regionalpässen häufig, die folgende Übersicht stellt daher nur eine Momentaufnahme (Februar 2017) dar, bitte überprüfe die Verfügbarkeit und Konditionen der für dich relevanten Pässe vor deiner Reise.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;übersicht&quot;&gt;Übersicht&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Hier zunächst eine tabellarische Übersicht. Ich beschränke mich auf Erwachsenenpreise für Standard Class, und nenne primär den Preis vor Ort, “VVK-?” gibt an, dass bei Vorverkauf z.B. im Ausland ein Rabatt gewährt wird. Die meisten der Angebote richten sich an ausländische Touristen und es gelten die gleichen Bedingungen (ausländischer Pass, “Temporary Visitor” Status) wie beim nationalen Japan Rail Pass. Manche Tickets sind aber unabhängig vom Status oder sogar für Japaner verfügbar.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nochmal zum Vergleich: der landesweit gültige Japan Rail Pass (Standard) kostet pro Tag je nach Laufzeit 4159, 3314 oder 2826 (bei Kauf in Japan 4714, 3714, 3095) Yen/Tag.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es heißt ja, Osaka ist die Stadt des Handels, und die Leute dort sind besonders geschäftstüchtig, preisbewusst und feilschen gerne. Kein Wunder, dass JR West mit &lt;a href=&quot;http://www.westjr.co.jp/global/en/ticket/pass/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;neun verschiedenen Pässen&lt;/a&gt; die größte Auswahl fein abgestufter Gültigkeitsbereiche und -zeiträume anbietet, von denen ich hier nur eine Auswahl aufgenommen habe. Nach &lt;a href=&quot;http://www.japan-guide.com/news/0031.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;einer Veränderung 2015&lt;/a&gt; nimmt JR West im April 2017 die &lt;a href=&quot;http://www.westjr.co.jp/global/en/pdf/press_20170215.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;nächste Korrektur&lt;/a&gt; vor. Die beiden mit * bezeichneten Pässe der untenstehenden Liste werden um 500 Yen teurer, dafür werden mehrere Privatbahnen und JR Busse in den Gültigkeitsbereich aufgenommen. Für JR West Passinhaber gibt es außerdem &lt;a href=&quot;http://www.westjr.co.jp/global/en/ticket/pass/pdf/JWRP_PRIVILEGE_EN.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;diverse Rabatte&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Update Juli 2017: JR West hat zusammen mit JR Kyushu den “Sanyo-San’in-Northern Kyushu” Pass mit 7 Tagen Gültigkeit eingeführt, der für 3000 Yen Aufpreis (gegenüber dem Sanyo-San’in-Pass) das Gebiet Northern Kyushu mit enthält. Dieses Angebot ist zunächst auf ein Jahr, also bis 30.06.2018, begrenzt.  &lt;br /&gt;
Schon ein Jahr früher hat JR West zusammen mit JR Shikoku den Setouchi Area Pass eingeführt, den ich aber bisher übersehen hatte. Er kombiniert die Südküste Hosnhus von Osaka westwärts mit der Nordküste Shikokus und enthält die Fähre Hiroshima–Kure–Matsuyama, den Expressbus Onomichi–Imabari und Bahn sowie Fähren zwischen Okayama und Takamatsu.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Als Sonderfall habe ich das “Seishun 18 (Juu-hachi) Kippu” mit aufgenommen. Das Ticket ist zu drei Ferienzeiten pro Jahr erhältlich und gilt in ganz Japan - aber nur für die Nahverkehrszüge (Local und Rapid). Die fünf Reisetage können innerhalb einer Feriensaison beliebig genommen werden, indem man sich bei der ersten Fahrt des Tages den Tagesstempel auf das Ticket geben lässt. Ein &lt;a href=&quot;https://tokyocheapo.com/travel/holidays/the-seishun-18-ticket-and-5-escape-routes-from-tokyo/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Artikel auf Tokyocheapo&lt;/a&gt; illustriert die extremeren Anwendungsmöglichkeiten. Für weitere Strecken braucht man viel Geduld und Mühe, und je nach Tageszeit auch Standvermögen, denn ein Sitzplatz ist natürlich nicht garantiert, oft trifft man  Züge mit Seitenbänken an, so dass auch der Ausblick auf Dauer den Nacken ziemlich beansprucht.&lt;/p&gt;

&lt;table&gt;
  &lt;thead&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;th&gt;Pass&lt;/th&gt;
      &lt;th&gt;Gültigkeit&lt;/th&gt;
      &lt;th&gt;Preis&lt;/th&gt;
      &lt;th&gt;VVK-?&lt;/th&gt;
      &lt;th&gt;Preis pro Tag&lt;/th&gt;
      &lt;th&gt;Besonderheiten&lt;/th&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/thead&gt;
  &lt;tbody&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;&lt;a href=&quot;http://www2.jrhokkaido.co.jp/global/english/railpass/rail01.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hokkaido Rail Pass&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;3 Tage&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;16500 Yen&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;nein&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;5500 Yen/Tag&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;ohne Shinkansen&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;Hokkaido Rail Pass&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;5 Tage&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;22000 Yen&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;nein&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;4400 Yen/Tag&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;ohne Shinkansen&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;Hokkaido Rail Pass&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;7 Tage&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;24000 Yen&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;nein&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;3430 Yen/Tag&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;ohne Shinkansen&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;Hokkaido Rail Pass&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;flex 4 aus 10 Tage&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;22000 Yen&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;nein&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;5500 Yen/Reisetag&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;ohne Shinkansen&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/tbody&gt;
  &lt;tbody&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;&lt;a href=&quot;http://www.jreast.co.jp/e/pass/index.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;JR East Pass Tohoku Area&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;flex 5 aus 14 Tage&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;20000 Yen&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;-1000&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;4000 Yen/Reisetag&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;incl. einige Privatbahnen&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;JR East Pass Nagano-Niigata Area&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;flex 5 aus 14 Tage&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;18000 Yen&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;-1000&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;3600 Yen/Reisetag&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;incl. einige Privatbahnen&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;&lt;a href=&quot;http://www.jreasthokkaido.com/e/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;JR East South Hokkaido Pass&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;flex 6 aus 14 Tage&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;27000 Yen&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;-1000&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;4500 Yen/Reisetag&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;incl. einige Privatbahnen&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;&lt;a href=&quot;http://hokuriku-arch-pass.com/en/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;JR East&amp;amp;West Hokuriku Arch Pass&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;7 Tage&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;25000 Yen&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;-1000&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;3570 Yen/Tag&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt; &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;&lt;a href=&quot;http://www.jreast.co.jp/e/tokyowidepass/index.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;JR East Tokyo Wide Pass&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;3 Tage&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;10000 Yen&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;nein&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;3333 Yen/Tag&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;für alle Ausländer, incl. einige Privatbahnen&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/tbody&gt;
  &lt;tbody&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;&lt;a href=&quot;http://www.westjr.co.jp/global/en/ticket/pass/kansai/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;JR West Kansai Area Pass&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;1 Tag&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;2300 Yen&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;-100&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;2300 Yen/Tag&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;VVK auch online möglich, nur Nahverkehr und Airport-Express&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;&lt;a href=&quot;http://www.westjr.co.jp/global/en/ticket/pass/kansai/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;JR West Kansai Area Pass&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;4 Tage&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;6500 Yen&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;-200&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;1625 Yen/Tag&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;VVK auch online möglich, nur Nahverkehr und Airport-Express, auch für 2 und 3 Tage erhältlich&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;&lt;a href=&quot;http://www.westjr.co.jp/global/en/ticket/pass/kansai_wide/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;JR West Kansai WIDE Area Pass&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;5 Tage&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;9000 Yen*&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;-500&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;1800 Yen/Tag&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;VVK auch online möglich, keine Sitzreservierungen, mit Shinkansen Osaka–Okayama&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;&lt;a href=&quot;http://www.westjr.co.jp/global/en/ticket/pass/kansai_hiroshima/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;JR West Kansai-Hiroshima  Pass&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;5 Tage&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;14000 Yen*&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;-1000&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;2800 Yen/Tag&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;VVK auch online möglich, keine Sitzreservierungen, mit Shinkansen Osaka–Hiroshima&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;&lt;a href=&quot;http://www.westjr.co.jp/global/en/ticket/pass/kansai_hokuriku/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;JR West Kansai-Hokuriku Pass&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;7 Tage&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;16000 Yen&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;-1000&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;2285 Yen/Tag&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;VVK auch online möglich, keine Sitzreservierungen, mit Shinkansen Osaka–Okayama und Kanazawa–JoetsuMyoko&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;&lt;a href=&quot;http://www.westjr.co.jp/global/en/ticket/pass/sanyo_sanin/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;JR West Sanyo-San’in Pass&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;7 Tage&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;20000 Yen&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;-1000&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;2857 Yen/Tag&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;VVK auch online möglich, inkl. Sitzreservierungen, mit Shinkansen Osaka–Hakata&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;&lt;a href=&quot;http://www.westjr.co.jp/global/en/ticket/ssnk/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;JR West/JR Kyushu Sanyo-San’in-Northern Kyushu Pass&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;7 Tage&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;23000 Yen&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;-1000&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;3286 Yen/Tag&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;VVK nur im Ausland, inkl. Sitzreservierungen, mit Shinkansen Osaka–Kumamoto&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;&lt;a href=&quot;http://www.westjr.co.jp/global/en/ticket/setouchi/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;JR West/JR Shikoku Setouchi Area Pass&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;5 Tage&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;18000 Yen&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;-1000&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;3600 Yen/Tag&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;VVK nur im Ausland, mit Shinkansen Osaka–Hakata, Fähren und Bus&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/tbody&gt;
  &lt;tbody&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;&lt;a href=&quot;http://shikoku-railwaytrip.com/railpass.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;JR Shikoku All Shikoku Pass&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;2 Tage&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;7900 Yen&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;-500&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;3950 Yen/Tag&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;auch Privatbahnen&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;JR Shikoku All Shikoku Pass&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;5 Tage&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;10500 Yen&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;-500&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;2100 Yen/Tag&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;auch Privatbahnen, auch für 3 und 4 Tage erhältlich&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/tbody&gt;
  &lt;tbody&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;&lt;a href=&quot;http://www.jrkyushu.co.jp/english/railpass/railpass.jsp&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;JR Kyushu Northern Kyushu Area Pass&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;3 Tage&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;8500 Yen&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;nein&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;2833 Yen/Tag&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt; &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;JR Kyushu Northern Kyushu Area Pass&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;5 Tage&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;10000 Yen&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;nein&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;2000 Yen/Tag&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt; &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;JR Kyushu All Kyushu Area Pass&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;3 Tage&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;15000 Yen&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;nein&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;5000 Yen/Tag&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt; &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;JR Kyushu All Kyushu Area Pass&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;5 Tage&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;18000 Yen&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;nein&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;3600 Yen/Tag&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt; &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;JR Kyushu Southern Kyushu Area Pass&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;3 Tage&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;7000 Yen&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;nein&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;2333 Yen/Tag&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt; &lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;&lt;a href=&quot;http://www.jreast.co.jp/e/pass/seishun18.html&quot;&gt;Seishun 18 Kippu&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;flex 5 Tage&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;11850 Yen&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;nein&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;2370 Yen/Reisetag&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;für jeden, nur in Ferienzeiten, nur Nahverkehr&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;

&lt;figure&gt;
&lt;figcaption&gt;Die Regionalpässe für Erwachsene&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Das Erscheinungsbild der Regionalpässe ist ähnlich wie beim Japan Rail Pass: Eine Faltkarte mit einem Titelblatt trägt das eigentliche Pass-Ticket unter einer Klebefolie, außerdem ist noch eine Streckenkarte und das Kleingedruckte enthalten. Gilt der Pass für fortlaufende Tage, gibt es ein Feld für den Tagesstempel bei der ersten Nutzung, bei den flexiblen Pässen ist für jeden Gültigkeitstag ein Feld vorhanden, wie hier beim JR East Pass Tohoku Area:&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/jreast-passtohoku-e20160528.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/jreast-passtohoku-e20160528_small.jpg&quot; alt=&quot;JR East Pass Tohoku Area (Flexible 5 Days)
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;JR East Pass Tohoku Area (Flexible 5 Days)&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;h2 id=&quot;bewertung&quot;&gt;Bewertung&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Letztlich kommt es auf deine Reisepläne an, welcher JR-Pass am besten zu dir passt, aber aus meiner Erfahrung möchte ich dir mit ein paar Einschätzungen weiterhelfen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wenn du nach Tokyo fliegst, was ja viele Japan-Touristen tun, dann lohnt sich besonders ein Blick auf die JR East Angebote. In Tokyo selbst gibt es ja auch immens viel zu entdecken, da kommen die flexiblen Pässe gerade recht, mit denen du die “Fahrtage” innerhalb der Gültigkeit einzeln abrufen und dich dazwischen in Tokyo selbst rumtreiben kannst. Im Gegensatz zum nationalen Japan Rail Pass sind hier einige touristisch interessante Privatbahnstrecken mit enthalten, z.B. alternative Züge nach Nikko oder die Bahn auf der Izu-Halbinsel sowie zwei Bahnen in Aomori. Dafür sind bei Japan Rail Pass die JR Busse mit dabei, einen solchen habe ich von Morioka zur &lt;a href=&quot;/2016-05/11-ryusendo-hoehle-bei-iwaizumi-11-5.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Tropfsteinhöhle von Ryusendo&lt;/a&gt; genutzt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Für Hokkaido scheint mir der JR East South Hokkaido Pass für die meisten Touristen geeigneter als die Angebote von JR Hokkaido. Letztere bringen eigentlich nur etwas, wenn du nach Sapporo fliegst und komplett auf Hokkaido bleibst. Bei einer Reise, in der Hokkaido nur einen Teil darstellt, du aber über Sapporo hinaus beispielsweise nach Shiretoko oder Wakkanai reisen willst, so dass der JR East South Hokkaido Pass nicht reicht, wirst du mit einer verlängerten Gültigkeit des Japan Rail Pass vermutlich besser abschneiden, als den Hokkaido Rail Pass mit anderen Angeboten zu stückeln.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wenn du in deiner Reise den Westen Japans besuchen willst, sind die scharf kalkulierten Angebote von JR West sicher einen Blick wert. Selbst der Sanyo-San’in-Pass, mit dem du sieben Tage lang von Osaka bis Kyushu Shinkansen fahren und auch einen Abstecher nach Shikoku machen kannst, ist ein Drittel billiger als der einwöchige Japan Rail Pass. Die bevorstehende Ausdehnung der JR West Pässe auf einige Busse und Privatbahnen, beispielsweise zu der malerischen Kiefernlandzunge von Amanohashidate und den Dünen von Tottori, setzen noch eins drauf.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die größte Lücke tut sich auf, wenn man zwischen den Metropolregionen von Kanto (Tokyo) und Kansai (Kobe-Osaka-Kyoto) reisen will. Als Pass ist hier der nationale Japan Rail Pass konkurrenzlos, aber du solltest dir die Sonderangebote von JR Central (siehe oben) als Alternative anschauen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wenn du etliche Wochen in Japan bleibst, dann halte ich zwei Strategien für besonders attraktiv: entweder einen Japan Rail Pass für zwei oder drei Wochen, oder eine Kombination aus Regionalpässen. Da der Preis für die zusätzlichen Wochen beim Japan Rail Pass so viel geringer ist als für die erste Woche, dürfte ein kürzerer Japan Rail Pass kombiniert mit einem Regionalpass nur selten besser abschneiden. Außer natürlich, die drei Wochen des längsten Japan Rail Pass reichen dir nicht, dann werden die Karten neu gemischt!&lt;/p&gt;

&lt;h1 id=&quot;lohnt-sich-der-japan-rail-pass-für-dich&quot;&gt;Lohnt sich der Japan Rail Pass für dich?&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Ganz sicher nicht, wenn du in einer der Metropolen bleiben willst, aber ich glaube, das war eh klar.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es gibt Leute, die holen sich einen 1 Woche Rail Pass, um einmal von Tokyo nach Kyoto und zurück zu fahren. Das kann man machen: es ist tatsächlich kaum teurer als die Einzelfahrten mit dem Shinkansen (13600 einfach mit Hikari im reservierten Sitz, hin und zurück also 27200 – ohne Reservierung 13080 einfach), und die geringe Differenz hat man schnell durch Anschlussfahrten oder Ausflüge wieder “drin”. 
Aber der Sparfuchs in mir sagt: es ist halt schon Geld! Eine Frage ist: Musst du überhaupt Tokyo–Kyoto &lt;em&gt;und zurück&lt;/em&gt; fahren? Wenn du statt einem Flug nach Tokyo und zurück einen Gabelflug nach Tokyo und von Osaka (oder umgekehrt) nimmst, kostet das oft nur wenige Euro Aufpreis, du siehst zwei verschiedene Flughäfen und musst das Land nur einmal durchqueren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und muss es für diese Strecke die Bahn sein? Da bin ich im inneren Konflikt zwischen Geizkragen und Bahnfan – du solltest zumindest die Alternativen kennen, dann kannst du dich entscheiden. Klar, mit dem Shinkansen Hikari bist du in 2:45 dort (den Nozomi mit Reisezeit 2:15 darfst du mit dem Rail Pass nicht benutzen, das reservierte Einzelticket ist mit 13910 Yen nur minimal teurer, das unreservierte auch dafür gültig), und durch die oft aufgeständerte Strecke siehst du auch unterwegs etwas von der Landschaft, in der Stadt dafür teilweise nur Schallschutzwände oder sonstige Mauern.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Bus braucht 7,5 bis 9 Stunden, kostet dafür aber nur 3200-7000 Yen. In den Städten sind die Schnellstraßen ebenfalls meistens mit Schallschutzwänden versehen, die Aussicht ist daher insgesamt eher schlechter als im Zug. Wenn du einen der Übernacht-Busse nimmst, sparst du dir dafür sogar eine Übernachtung! Sofern deine Urlaubszeit eher durchs Budget als durch die Urlaubstage begrenzt ist, kannst du mit dem gesparten Geld einige Tage anhängen und kannst mehr Japan erleben. Vielleicht lohnt sich für dich auch der &lt;a href=&quot;http://willerexpress.com/st/3/en/pc/buspass/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;“Japan Bus Pass”&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;h2 id=&quot;wie-war-es-bei-mir&quot;&gt;Wie war es bei mir?&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Bei einer Reisedauer von 80 Tagen hatte ich Gelegenheit, verschiedene Pässe durchzuspielen. Konkret waren das:&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;Willer Bus Pass 5 Tage (15000 Yen): 11.03., 19.03., 22.03., 24.03., 30.03.&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;JR West Kansai Area Pass 4days (6500 Yen): 12.-15.03.&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;JR Kyushu Pass 3day Northern Kyushu (8500 Yen): 20.-22.03.&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Japan Rail Pass 3 Wochen (59350 Yen): 02.-22.04.&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Japan Rail Pass 3 Wochen (59350 Yen): 25.04.-15.05.&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;JR East Pass Tohoku Area flexible 5 days (20000 Yen): ab 16.05.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Die beiden Japan Rail Pass hatte ich vor Abreise in Deutschland gekauft, alle anderen Pässe kaufte ich erst in Japan, den Bus Pass im Internet, die anderen direkt am Ausgabeschalter.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich muss zugeben: ans Shinkansenfahren kann man sich echt gewöhnen. Insofern war es vielleicht ganz gut, dass ich mir mit der Aktivierung meines ersten Japan Rail Pass doch so viel Zeit gelassen und zuerst die einschränkenderen Optionen ausprobiert habe. Denn einmal “Blut geleckt” wollte ich auf diesen Komfort nicht mehr verzichten und habe den zweiten Pass rasch angeschlossen und dann noch mit einem JR East Pass aufgefüllt. Wobei meine Reiseplanung das auch begünstigt hat: beispielsweise aus der Tokyoter Gegend mal eben nach Sakata würde ohne Shinkansen-Unterstützung wesentlich mühsamer ausfallen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und, hast du schon Reisepläne gemacht? Oder hast schon eine Japanreise hinter dir? Für welche Tickets hast du dich entschieden?   &lt;br /&gt;
Oder bist du noch unschlüssig? Wenn du mir deine Pläne hier schilderst, kann ich vielleicht ein paar Ideen beisteuern.  &lt;br /&gt;
Ich freue mich über deinen Kommentar!&lt;/p&gt;

</description>
        <pubDate>Sun, 19 Feb 2017 18:21:14 +0100</pubDate>
        <link>https://www.japannerd.de/2017-02/19-das-grosze-japan-rail-pass-howto.html</link>
        <guid isPermaLink="true">https://www.japannerd.de/2017-02/19-das-grosze-japan-rail-pass-howto.html</guid>
        
        <category>JapanRailPass</category>
        <category>Bahn</category>
        <category>JR</category>
        <category>Howto</category>
      </item>
    
      <item>
        <title>Kurzinfo: Umfrage</title>
        <description>&lt;p&gt;Dass der letzte Blogeintrag so lang gedauert hat, liegt auch daran, dass ich mir unschlüssig war, was ich als nächstes berichten will. Die Auswahl ist nämlich groß. Während der Reise war es noch relativ logisch: was ich gerade als letztes erlebt habe, oder was mich gerade am meisten beschäftigt hat.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Damit ich ein besseres Gefühl dafür bekomme, was dich hier am meisten interessiert (und dass dich mein Blog überhaupt interessiert, wenn du nicht zu meinen bisher 12 Email-Abonnenten gehörst), habe ich eine Umfrage erstellt. In der rechten Spalte findest du die Frage “Über welche Themen möchtest du bald mehr lesen?” mit einer Handvoll Antwortmöglichkeiten. Falls dir die Kommentarfunktion schon zu abschreckend groß ist, oder du nicht wusstest, an welchen Eintrag du dein Feedback dranhängen sollst, kannst du dort auch einen kurzen Freitext loswerden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;(Genau genommen habe ich erstmal eine Umfragesoftware erstellt, denn auch hier gilt: ich vermeide die Nutzung kostenloser Internetdienste, die zwar nette Services anbieten, aber im Zweifelsfall deine Daten sammeln, womöglich mit deinen anderen Aktivitäten im Web verknüpfen und für welche Zwecke auch immer speichern. Das will ich dir und mir nicht zumuten. Daher baue ich die interaktiven Sachen auf japannerd.de, Mailingliste, Kommentare und jetzt auch die Umfragen, alle selbst.)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich freue mich auf dein Feedback!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Liebe Grüße,
Karl&lt;/p&gt;

</description>
        <pubDate>Sun, 21 Aug 2016 19:29:30 +0200</pubDate>
        <link>https://www.japannerd.de/2016-08/21-kurzinfo-umfrage.html</link>
        <guid isPermaLink="true">https://www.japannerd.de/2016-08/21-kurzinfo-umfrage.html</guid>
        
        <category>Bloggen</category>
        <category>Umfrage</category>
      </item>
    
      <item>
        <title>Tagestour von Fukuoka: Sasaguri -- ein liegender Buddha und viel Natur 11.3.2016</title>
        <description>&lt;p&gt;Etwa 15 Kilometer östlich von Fukuoka liegt die Gemeinde Sasaguri mit einer besonderen Tempel-Attraktion: die nach eigenem Bekunden weltgrößte Bronzestatue eines liegenden Buddha wurde erst 1995 als würdige Behausung für eine Reliquie aus Myanmar gebaut, ein Dankgeschenk der dortigen Gemeinden für die medizinische Unterstützung ihrer Kinder und Kranken.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3396.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3396_small.jpg&quot; alt=&quot;Sasaguri, Nanzo-in: liegender Buddha
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Sasaguri, Nanzo-in: liegender Buddha&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Den Tempel Nanzo-in erreicht man mit der JR Fukuhoku Yutaka Line von Hakata (Fukuoka) zur Haltestelle “Kido Nanzoin-mae” (20-25 Minuten, 370 Yen). Dass das Dörfchen Kido wenig Geschäfte und keinen Conbini bietet, hatte ich schon im Vorfeld gelesen und mich daher in Fukuoka verpflegt. Vom Bahnhof erreicht man über eine Brücke das von weiten sichtbare Tempelgelände. Bevor ich zum liegenden Buddha ging, schaute ich mir erst einmal die älteren Tempelanlagen an.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wie so viele Tempel, liegt auch dieser an einem Berghang. Nach einer Reihe von Laternen und der ersten Treppe öffnet sich ein Vorplatz:&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3347.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3347_small.jpg&quot; alt=&quot;Sasaguri, Nanzo-in: die Tempelanlage liegt an einem Berghang
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Sasaguri, Nanzo-in: die Tempelanlage liegt an einem Berghang&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;!--more--&gt;

&lt;p&gt;Links stehen Buddha-Statuen und direkt daneben eine große &lt;a href=&quot;https://luckymanekineko.wordpress.com/2012/10/01/left-paw-or-right-black-white-or-red-decoding-the-lucky-cat/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Maneki-Neko&lt;/a&gt; (Winkekatze), die wie der Gott Daikokuten erfolgreiche Geschäfte und Reichtum gewähren soll. Das Schild (eine ovale Münze) ist übrigens mit “sen man ryo” (tausend Zehntausende Goldmünzen) beschriftet.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3349.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3349_small.jpg&quot; alt=&quot;Sasaguri, Nanzo-in: Maneki-Neko und Buddha-Statuen
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Sasaguri, Nanzo-in: Maneki-Neko und Buddha-Statuen&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Es wimmelt nur so von Statuen.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3351.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3351_small.jpg&quot; alt=&quot;Sasaguri, Nanzo-in: zahlreiche Statuen
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Sasaguri, Nanzo-in: zahlreiche Statuen&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Gesäumt von Statuen führt ein Pilgerpfad vor dem Hintergrund des Bambuswaldes den Berghang hinauf.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3359.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3359_small.jpg&quot; alt=&quot;Sasaguri, Nanzo-in: statuengesäumter Fußweg zwischen den Tempelchen
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Sasaguri, Nanzo-in: statuengesäumter Fußweg zwischen den Tempelchen&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Ein Wasserfall und ein Tempel bildet den “Höhepunkt” dieses kleinen Rundweges.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3362.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3362_small.jpg&quot; alt=&quot;Sasaguri, Nanzo-in: Wasserfall und Tempel
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Sasaguri, Nanzo-in: Wasserfall und Tempel&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Alternativ zum bequemeren Weg führt auch eine kurze Kletterei in eine Schlucht. Wo wir in den europäischen Alpen häufig Seile als Kletterhilfe verwenden, sind in Japan Ketten üblich. Keine schlechte Idee, sie sind sicherer zu greifen und langlebig.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3356.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3356_small.jpg&quot; alt=&quot;Sasaguri, Nanzo-in: Ketten unterstützen das Klettern in eine kleine Schlucht
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Sasaguri, Nanzo-in: Ketten unterstützen das Klettern in eine kleine Schlucht&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Ein Tempelchen befindet sich in einer kleinen Höhle.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3368.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3368_small.jpg&quot; alt=&quot;Sasaguri, Nanzo-in: ein kleiner Tempel in einer Höhle
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Sasaguri, Nanzo-in: ein kleiner Tempel in einer Höhle&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Die vielen Statuen hier sind vermutlich eine Version der “500 Rakuen”, also Schüler Buddhas. Das ist ein wiederkehrendes Motiv und findet sich in unterschiedlicher Ausführung bei zahlreichen Tempeln.   &lt;br /&gt;
Die unterschiedliche Gestalt der Figuren soll es dem Pilger ermöglichen, sich in einer davon selbst wiederzufinden. Sie können auch verehrt werden, oft sind welche mit den unterschiedlichen Tierkreiszeichen dabei, oder mit diversen anderen Symbolen.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3371.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3371_small.jpg&quot; alt=&quot;Sasaguri, Nanzo-in: einige der 500 Rakuen-Statuen
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Sasaguri, Nanzo-in: einige der 500 Rakuen-Statuen&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Hier ein paar der Statuen in Großaufnahme, um die Vielseitigkeit und den Detailreichtum der Skulpturen zu verdeutlichen:&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3370.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3370_small.jpg&quot; alt=&quot;Sasaguri, Nanzo-in: Detailansicht einiger Rakuen-Statuen
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Sasaguri, Nanzo-in: Detailansicht einiger Rakuen-Statuen&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Der &lt;a href=&quot;https://en.wikipedia.org/wiki/Nanzoin_temple&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nanzo-in Tempel&lt;/a&gt; wurde Ende des 19. Jahrhunderts vom Koya-san bei Kyoto hierher verlegt, um ihn vor dem Abriss zu bewahren. Er ist dem Mönch Kukai, später Kobo Daishi genannt, gewidmet, der im frühen 9. Jahrhundert nach der Rückkehr aus China die Shingon-Schule des esoterischen Buddhismus gegründet hat.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Daher ist er vermutlich die Figur rechts des mittleren Buddhas in dieser Halle:&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3375.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3375_small.jpg&quot; alt=&quot;Sasaguri, Nanzo-in: Bethalle mit Altar, rechts wohl Kobo Daishi
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Sasaguri, Nanzo-in: Bethalle mit Altar, rechts wohl Kobo Daishi&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Durch einen kurzen Tunnel erreiche ich einen weiteren Teil der Anlage. Der Torii deutet an, dass diese Treppe neben dem Teich zu einem Schrein hinauf führt.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3378.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3378_small.jpg&quot; alt=&quot;Sasaguri, Nanzo-in Areal: Treppe zu einem Schrein
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Sasaguri, Nanzo-in Areal: Treppe zu einem Schrein&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Der Weg hinauf zum Schrein gabelt sich, dazwischen ein blühender Strauch. Anfang März ist jede Blüte eine Freude.  &lt;br /&gt;
Die Gruppen kleinen Blüten erinnern mich an Schlüsselblumen.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3383-84.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3383-84_small.jpg&quot; alt=&quot;Sasaguri, Nanzo-in Areal: blühender Strauch
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Sasaguri, Nanzo-in Areal: blühender Strauch&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Oben angekommen, ein kleiner Schrein. Die Füchse bestätigen die Vermutung wegen der roten Farbe der Torii und Laternen, dass es sich hier um einen Inari-Schrein handelt.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3386.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3386_small.jpg&quot; alt=&quot;Sasaguri, Nanzo-in Areal: Inari-Schrein
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Sasaguri, Nanzo-in Areal: Inari-Schrein&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Vom Schrein wieder abgestiegen, passiere ich einen Ständer mit Ema (hölzerne Gebetstafeln) für Daikoku. &lt;a href=&quot;http://www.buddhist-artwork.com/statues-buddhism/ebisu-daikoku-deva-statuary.html#bg&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Daikoku oder Daikokuten&lt;/a&gt; wird mit einem Sack und einen magischen Hammer dargestellt und ist der Gott für Reisernte und gute Geschäfte, er passt somit gut zur Maneki-Neko von vorhin. Hier im Tempel war der Lotterieschein eines Mönchs, für den er bei Daikoku gebetet hatte, erfolgreich, seitdem bitten mehr Lotteriespieler hier um Glück.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3390.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3390_small.jpg&quot; alt=&quot;Sasaguri, Nanzo-in Areal: Ema-Tafeln für Daikoku
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Sasaguri, Nanzo-in Areal: Ema-Tafeln für Daikoku&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Nun bin ich auf den letzten Metern zum liegenden Buddha. Was hier um einen Baum aufgehängt ist, sieht von weitem wie zottelige Seile aus, aber genauer betrachtet handelt es sich um Ketten von Orimami-Kranichen. Wer tausend Kraniche faltet, soll von den Göttern einen Wunsch erfüllt bekommen.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3393-94.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3393-94_small.jpg&quot; alt=&quot;Sasaguri, Nanzo-in: Ketten von Origami-Kranichen um einen Baum
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Sasaguri, Nanzo-in: Ketten von Origami-Kranichen um einen Baum&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Der liegende Buddha (siehe erstes Foto) ist wirklich beeindruckend. Er ist 41 Meter lang, 11 Meter hoch und besteht aus 300 Tonnen Bronze. Vor ihm sind 366 Bronzesäulen aufgereiht, anhand der Beschriftung erkenne ich, dass es sich um einen Kalender handelt, und in der Tat, die Säule für den heutigen Tag (11.3.) trägt eine Flammenkrone:&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3398.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3398_small.jpg&quot; alt=&quot;Sasaguri, Nanzo-in Areal: Jahreskalender vor dem liegenden Buddha, heute ist der 11.3.
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Sasaguri, Nanzo-in Areal: Jahreskalender vor dem liegenden Buddha, heute ist der 11.3.&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Die Fußsohlen des Buddha tragen segensreiche Symbole.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3403.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3403_small.jpg&quot; alt=&quot;Sasaguri, Nanzo-in: Fußsohlen des liegenden Buddha
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Sasaguri, Nanzo-in: Fußsohlen des liegenden Buddha&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Wie bei mehreren riesigen Buddha-Statuen dient ein buntes Seil dazu, die Hand des Buddha indirekt berühren zu können. Der Opferkasten fordert zu einer kleinen Spende für dieses Erlebnis auf. Wohl für den großen Andrang gibt es ein Seilende beidesseits davon.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3404.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3404_small.jpg&quot; alt=&quot;Sasaguri, Nanzo-in: über diese bunten Seile reicht der liegende Buddha seine Hand
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Sasaguri, Nanzo-in: über diese bunten Seile reicht der liegende Buddha seine Hand&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Im Inneren des Buddha (Fotografierverbot) befinden sich die Aschen des Gautama Buddha und zweier seiner Nachfolger, die dem Tempel wie oben erwähnt aus Myanmar geschenkt wurden und andere Kostbarkeiten. Als kleines Zuckerl bekommt man beim Hinausgehen noch drei Dart-artige Wurfpfeile (mit einer Kugel statt einer Spitze). Man darf versuchen, damit eines der Kästchen vor der Winkekatze zu treffen (das mittlere für ganz viel Glück und die anderen vier für viel Glück). Ich bin für solche Geschicklichkeitsspiele leider etwas zu tapsig.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3401.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3401_small.jpg&quot; alt=&quot;Sasaguri, Nanzo-in: Wurfspiel beim liegenden Buddha
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Sasaguri, Nanzo-in: Wurfspiel beim liegenden Buddha&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Unter der Statue befindet sich eine große Bethalle mit einem überdachten Foyer mit Wasserlauf.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3405.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3405_small.jpg&quot; alt=&quot;Sasaguri, Nanzo-in: Foyer der Bethalle unter dem liegenden Buddha
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Sasaguri, Nanzo-in: Foyer der Bethalle unter dem liegenden Buddha&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Danach zur Abwechslung die Frosch-Version der berühmten drei Affen (nichts Böses sehen, hören, sagen):&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3408.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3408_small.jpg&quot; alt=&quot;Sasaguri, Nanzo-in: die Frosch-Version der drei Affen
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Sasaguri, Nanzo-in: die Frosch-Version der drei Affen&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Der Nanzo-in ist der Haupttempel auf einem besonderen Pilgerpfad, den “88 Orten von Shikoku in Sasaguri”. Wie geht das zusammen, Sasaguri liegt doch auf Kyushu? Nun, für die örtlichen Pilger, die sich die Reise nach Shikoku nicht leisten konnten, hat man hier einen ganz kleinen Pilgerweg gebaut, der ebenfalls 88 heilige Stätten miteinander verbindet. Manche sind nur wenige Minuten Fußweg voneinander entfernt, und obwohl ich nicht darauf geachtet hatte, habe ich bei meinem Ausflug wohl schon sechs oder sieben davon besucht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Vor Ort konnte ich mir auf diese Landkarte keinen rechten Reim machen, darüber habe ich erst anschließenbd nachgelesen:&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3340.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3340_small.jpg&quot; alt=&quot;Sasaguri, Landkarte mit einigen der 88 Pilgerorten von ‘Shikoku in Sasaguri’
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Sasaguri, Landkarte mit einigen der 88 Pilgerorten von ‘Shikoku in Sasaguri’&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;So erklärt sich auch, dass der kleine Waldweg, dem ich ein Stück weit gefolgt bin, mit “13 - 6” markiert war. 
Der Einstieg und Zugang zu Tempel 13 war ganz hübsch geschmückt mit dem schon aus Südkorea bekannten Zierkohl und einigen Blümchen:&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3432.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3432_small.jpg&quot; alt=&quot;Sasaguri - Kido: Zugang zu Tempel 13
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Sasaguri - Kido: Zugang zu Tempel 13&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Es handelt sich um ein kleines Tempelchen:&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3416.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3416_small.jpg&quot; alt=&quot;Sasaguri, Tempel 13
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Sasaguri, Tempel 13&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Von dort geht es durch den Bambuswald (ein paar Zedern sind auch eingestreut, entsprechend ist der Boden überwiegend mit Bambuslaub und einigen Zedernpinseln bestreut) bergauf.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3417.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3417_small.jpg&quot; alt=&quot;Sasaguri - Kido: Weg 13 - 6 durch den Bambuswald
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Sasaguri - Kido: Weg 13 - 6 durch den Bambuswald&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Von diesem Hinweisschild kann ich kaum etwas lesen (oben rechts steht “Wald Hain” ist aber mit Furigana nur als mo-ri beschriftet), aber die Bedeutung vermute ich aus dem Bild: Schützt den Bergwald, er ist eure Lebensgrundlage oder so ähnlich.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3422.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3422_small.jpg&quot; alt=&quot;Sasaguri - Kido: Hinweisschild im Wald
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Sasaguri - Kido: Hinweisschild im Wald&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Nach kurzer Wanderung öffnet sich der Wald und hinter einem blühenden Kirschbaum liegt ein einsames Haus:&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3425.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3425_small.jpg&quot; alt=&quot;Sasaguri - Kido: Weg 13 - 6 blühender Kirschbaum und ein einzelnes Haus
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Sasaguri - Kido: Weg 13 - 6 blühender Kirschbaum und ein einzelnes Haus&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Gleich um die Ecke liegt eine Hütte mit Brotzeitbänken und einem Altar. Ob das schon Tempel 6 war? Jedenfalls schien es mir eine gute Gelegenheit, kurz zu rasten und dann den Rückweg anzutreten.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3426.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3426_small.jpg&quot; alt=&quot;Sasaguri - Kido: Weg 13 - 6 vielleicht schon Tempel 6?
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Sasaguri - Kido: Weg 13 - 6 vielleicht schon Tempel 6?&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Auf dem Rückweg freue ich mich nochmal über die schöne Kirschblüte. Manchmal reicht dafür eben auch schon ein einziger Baum.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3430.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3430_small.jpg&quot; alt=&quot;Sasaguri - Kido: Weg 13 - 6 Blüten am Kirschbaum
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Sasaguri - Kido: Weg 13 - 6 Blüten am Kirschbaum&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Zwischen dem Tempelareal und dem Bahnhof befindet sich die Kido-Brücke, die noch eine Besonderheit bereit hält: auf beiden Seiten des Brückengeländers ist ein Glockenspiel angebracht. Notenzeichen deuten auch die Dauer der Klänge an. Ich nutze meinen Kugelschreiber als Klöppel und versuche der Vorgabe zu folgen. Siehe da, ich erkenne die Melodie “Furusato”, ein sehr bekanntes japanisches Lied. Das Glockenspiel auf der anderen Seite liefert ein anderes Lied, “Medaka no Gakko” - das hätte ich nicht gekannt.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3342.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3342_small.jpg&quot; alt=&quot;Sasaguri - Kido: Glockenspiel an der Kido-Brücke
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Sasaguri - Kido: Glockenspiel an der Kido-Brücke&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;So endet ein angenehmer Ausflug nach Sasaguri.&lt;/p&gt;

</description>
        <pubDate>Fri, 12 Aug 2016 09:51:27 +0200</pubDate>
        <link>https://www.japannerd.de/2016-08/12-tagestour-von-fukuoka-sasaguri-ein-liegender-buddha-und-viel-natur-11-3-2016.html</link>
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        <category>Reise3</category>
        <category>Fukuoka</category>
        <category>Kyushu</category>
        <category>Sasaguri</category>
        <category>Tempel</category>
        <category>Wanderung</category>
      </item>
    
      <item>
        <title>Bilanz meiner Reise 2016</title>
        <description>&lt;p&gt;Nachdem ich nun wieder zuhause bin, ist es auch Zeit, Rückschau zu halten und ein wenig Statistik.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Reise umfasste insgesamt 90 Tage, davon 1 Tag Hinflug, 9 Tage in Südkorea und 80 Tage in Japan.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich war ziemlich sparsam und habe insgesamt knapp 7200 Euro ausgegeben (Flug, Auslandskrankenversicherung und die im voraus gekauften Railpässe eingeschlossen). Im einzelnen verteilte sich das etwa wie folgt:&lt;/p&gt;

&lt;table&gt;
  &lt;thead&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;th&gt;Kategorie&lt;/th&gt;
      &lt;th&gt;EUR&lt;/th&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/thead&gt;
  &lt;tbody&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;Verwaltung&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;162,40&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;Transport&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;2243,15&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;Unterkunft&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;3020,01&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;Verpflegung&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;1205,41&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;Eintritt&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;295,70&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;Sonstiges&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;237,83&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;Ausrüstung&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;24,53&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/tbody&gt;
  &lt;tfoot&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt;&lt;strong&gt;Gesamt&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;&lt;strong&gt;7189,03&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/tfoot&gt;
&lt;/table&gt;

&lt;p&gt;Ich habe gerade nachgerechnet, 424 Euro entfallen auf die 9 Tage “Umweg” Korea, 6765 Euro wären es also für 80 Tage Japan (inkl. Flug).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In Japan habe ich 27 Präfekturen bereist. Dazu muss ich sagen, dass ich auf der Reise nicht darauf geachtet habe, möglichst viele Präfekturen “abzuhaken”, auf Kyushu habe ich durch meine Ziele zufällig fünf von sieben Präfekturen abgedeckt, in Tohoku dagegen doch nur vier von sechs. In meinen drei Reisen zusammen bin ich nun bei 37 von 47 Präfekturen.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/Japan-Pref_KarlE123.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/Japan-Pref_KarlE123_small.jpg&quot; alt=&quot;Karte mit Markierung der von mir bereisten Präfekturen, Reisen 1-3 (Outline-Map von Hist-geo.co.uk)
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Karte mit Markierung der von mir bereisten Präfekturen, Reisen 1-3 (Outline-Map von Hist-geo.co.uk)&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Hier die Liste im einzelnen:&lt;/p&gt;

&lt;!--more--&gt;

&lt;table&gt;
  &lt;thead&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;th&gt;Präfektur&lt;/th&gt;
      &lt;th&gt;Nr.&lt;/th&gt;
      &lt;th&gt;Region&lt;/th&gt;
      &lt;th&gt;Ziele&lt;/th&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/thead&gt;
  &lt;tbody&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt; Hokkaidô&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;1&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Hokkaido&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Hakodate, Sapporo, Asahikawa, Shiretoko&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt; Aomori&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;2&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Tôhoku&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Hirosaki&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt; Iwate&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;3&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Tôhoku&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Hiraizumi, Ichinoseki, Morioka, Iwaizumi-Ryusendo, Miyako-Jodogahama&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt; Miyagi&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;4&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Tôhoku&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Sendai, Matsushima&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt; Yamagata&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;6&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Tôhoku&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Yonezawa, Sakata&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt; Ibaraki&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;8&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Kantô&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Mito, Kashima&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt; Tochigi&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;9&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Kantô&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Oyama, Nikko&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt; Saitama&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;11&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Kantô&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Kônosu&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt; Chiba&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;12&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Kantô&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Sawara, Narita&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt; Tôkyô&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;13&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Kantô&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Shinjuku, Asakusa, Ueno, Shinagawa, Nezu…&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt; Kanagawa&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;14&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Kantô&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Kawasaki&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt; Niigata&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;15&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Chûbu&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Niigata&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt; Toyama&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;16&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Chûbu&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Toyama, Kurobe&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt; Yamanashi&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;19&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Chûbu&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Otsuki(Maglev)&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt; Gifu&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;21&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Chûbu&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Takayama, Hida-Furukawa&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt; Shizuoka&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;22&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Chûbu&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Atami, Kawazu&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt; Aichi&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;23&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Chûbu&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Nagoya, Inuyama&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt; Shiga&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;25&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Kansai&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Otsu, Omihachiman&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt; Kyôto&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;26&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Kansai&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Kyoto&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt; Ôsaka&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;27&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Kansai&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Osaka&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt; Hyôgo&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;28&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Kansai&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Himeji&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt; Nara&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;29&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Kansai&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Nara&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt; Fukuoka&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;40&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Kyushu&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Fukuoka&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt; Saga&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;41&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Kyushu&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Yoshinogari&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt; Nagasaki&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;42&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Kyushu&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Nagasaki&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt; Kumamoto&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;43&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Kyushu&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Aso&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
    &lt;tr&gt;
      &lt;td&gt; Ôita&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;44&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Kyushu&lt;/td&gt;
      &lt;td&gt;Beppu&lt;/td&gt;
    &lt;/tr&gt;
  &lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;

&lt;p&gt;Inhaltlich war die Reise zwar lang, aber dennoch was die einzelnen Ziele betrifft überwiegend flach und nicht tief, sprich ich habe von vielen Orten ein bisschen was gesehen, aber es gibt kaum einen wo ich sagen würde, den hab ich jetzt so abgegrast, dass ich nicht mehr hinfahren brauche. Ich bin viel und teilweise hektisch im Land hin und hergefahren, zum Teil bedingt durch meine Zielsetzung “Matsuri”, was für sich auch ein interessantes Erlebnis war. Ich habe ja gerade den Bericht über Nara geschrieben, wo ich einen Nachmittag war, und was ich bei der Recherche dazu gelesen und entdeckt habe, könnte ich sicher fünf Tage allein dort mit Sightseeing zubringen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es gibt auch etliche Orte, die mich sehr interessieren, aber die in dieser Reise einfach keinen Platz hatten, z.B. Hiroshima und Miyajima, oder das südliche Kyushu und Yakushima. Vielleicht wäre für meine nächste Japanreise “Natur und Wandern” ein guter Schwerpunkt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich habe die Nachwirkungen des Winters unterschätzt und war an einigen Orten zu früh, z.B. Kurobe Gorge, die erst zum Teil geöffnet hatte, oder Shiretoko, wo ich mich auf dem aufgeständerten Weg schon ein bisschen eingesperrt gefühlt habe, anders als ich mir das ausgemalt hatte. Auch die Kurobe Alpenroute, die ich diesmal ausgelassen habe, würde ich nächstes Mal später im Jahr einplanen. Warum soll man sich mit den ganzen “endlich ist sie geöffnet” Hektikern zwischen Eröffnung und Golden Week drängeln, wenn man Monate später immernoch eine meterhohe Schneewand sieht, aber ein Wetter vorfindet, wo man in der Gegend auch schon größere Wanderungen unternehmen kann. Umgekehrt habe ich die Gelegenheit zum Skifahren nicht wahrgenommen, das Gala Yuzawa, für das JR East mit seinem Shinkansen trommelt wie blöde, meldete untypisch früh schon “Schnee Ende” und ist wohl ohnehin nicht erste Wahl, wenn man ernsthaft Skifahren will, aber für andere Ziele hatte ich mich im Vorfeld nicht informiert und hatte vor Ort dann nicht die Muße, die Details zu recherchieren. Vielleicht hat mich der Geiz da auch gebremst, so ein Tag mit Skipass, Ski- und Schuhverleih kommt natürlich gleich auf hundert Euro.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Apropos Geiz, was Unterkunft und Verpflegung angeht, war ich diesmal großteils am unteren Ende der Skala unterwegs. Da würde ich mir nächstes Mal auch etwas besseres gönnen, denn es macht schon einiges fürs Wohlbefinden und für die Zeitausnutzung aus, ob man ein gemütliches Zimmer in guter Lage hat, mit Schreibtisch für die angenehme Arbeit am Laptop, ein entspannendes Bad am Abend genießt und ein feines oder zumindest ordentliches Hotelfrühstück bekommt oder ein Loch im Abseits, wo man mit dem Rechner auf dem Schoß in der Zimmerecke kauert, die klapprige Klimaanlage lieber ausgeschaltet lässt, weil man nicht weiß welchen jahrzehntealten Dreck sie einem sonst entgegenpustet, zum Bahnhof erstmal ne halbe Stunde marschiert, und sich unterwegs beim Conbini was zum Essen holt und das in einer dunklen Ecke unterwegs dann reinmampft.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ansonsten scheint es mir lohnender denn je, ein Stück weit japanisch zu lernen. Mir ist doch viel entgangen, weil ich eben nicht japanisch kann, sei es dass die ganzen Matsuri-Zettel und die meisten Webseiten dazu nur auf japanisch sind, wo das Programm erklärt ist, oder als der Fernsehbericht über den Saisonstart von Kurobe Gorge lief, haben die sicher auch gesagt, dass zunächst nur ein Teil der Strecke eröffnet wurde, ich habe zwar die Bilder erkannt, aber dieses Detail ist mir so entgangen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mit meiner Entscheidung zum Gepäck bin ich zufrieden, der Trolley war ein guter Kompromiss zwischen Beweglichkeit und Stauraum, ich habe nichts allzu schmerzlich vermisst und hatte kaum Unnötiges dabei. Anfangs war ich allerdings zu rigoros im Minimieren von Ballast und habe auf etliche angebotene Handzettel und Broschüren verzichtet, wo ich mir jetzt denke, wäre doch schön, wenn man dazu was in der Hand hätte. Am 20.4. habe ich mir 2kg Prospekte und Papierzeugs als Surface Päckchen nach Hause geschickt, bin gespannt, wann das ankommt.&lt;/p&gt;

</description>
        <pubDate>Sat, 11 Jun 2016 20:34:52 +0200</pubDate>
        <link>https://www.japannerd.de/2016-06/11-bilanz-meiner-reise-2016.html</link>
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        <category>Reise3</category>
        <category>Präfekturen</category>
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        <category>Statistik</category>
      </item>
    
      <item>
        <title>Nara und das Omizutori -- Feuerbälle im Tempel 14.3.2016</title>
        <description>&lt;p&gt;Am Nachmittag des 14.3. nahm ich den Zug nach Nara. Mein Ziel war das &lt;a href=&quot;http://www.japan-guide.com/e/e4110.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Omizutori&lt;/a&gt;, ein buddhistisches Bußfest durchgeführt an der Nigatsudo-Halle des Tôdaiji-Tempels, das sich über zwei Wochen erstreckt, und am 14. seinen Abschluss findet. Den Namen erhält dieses Ereignis, das seit über 1250 Jahren in diesem Tempel praktiziert wird, vom “Wasserschöpfen”, einem nächtlichen Ritual, an dem die Priester von einer Quelle das angeblich nur einmal im Jahr sprudelnde, heilende Wasser holen, und anschließend im Tempel eine Zeremonie abhalten.  &lt;br /&gt;
Für die Besucher ist aber das Hauptereignis ein feierliches Feuerritual mit großen Fackeln (Ôtaimatsu), die auf dem Balkon der Nigatsudo-Halle über der Menge abgebrannt werden. Während an den vorangehenden Tagen eine Fackel nach der anderen präsentiert wird, werden am Abschlusstag, dem 14.3., alle gleichzeitig nebeneinander aufgereiht, das Ereignis ist also kurz aber umso intensiver.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Hier schon mal ein Vorgeschmack:&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3840.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3840_small.jpg&quot; alt=&quot;Nara, Tôdaiji Nigatsudo: Omizutori Ôtaimatsu
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Nara, Tôdaiji Nigatsudo: Omizutori Ôtaimatsu&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Nun aber der Reihe nach. Bei meiner Ankunft am Nachmittag begrüßte mich am Bahnhof eine Fotokulisse mit den berühmten Rehen (eigentlich Shika-Zwerghirsche) und ein Jizo(?) mit Geweih.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3794.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3794_small.jpg&quot; alt=&quot;Nara, Fotokulisse am Bahnhof
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Nara, Fotokulisse am Bahnhof&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;!--more--&gt;

&lt;p&gt;Vom JR-Bahnhof nach Osten gehend, erreiche ich zunächst den Sarusawa Teich.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3799.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3799_small.jpg&quot; alt=&quot;Nara, Sarusawa-Teich
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Nara, Sarusawa-Teich&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Links vom Teich geht es bergauf zum Gelände des &lt;a href=&quot;http://www.japan-guide.com/e/e4101.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kôfukuji Tempels&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wie mehrere weitere Tempel wurde dieser bei Verlegung der Hauptstadt von Fujiwara-kyo in das heutige Nara mit umgezogen. Als sein Entstehungsjahr wird daher das Jahr der Verlegung 710 angegeben. Der Tempel stellte den Familientempel der Fujiwaras dar, im Gegensatz zu weiteren Tempeln in Nara wurde er daher auch nach der erneuten Verlegung der Hauptstadt weiterhin gut versorgt und in Stand gehalten, an seinem Höhepunkt ist von 150 Gebäuden die Rede!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mein Weg führte mich zuerst zu einer dreistöckigen Pagode:&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3802.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3802_small.jpg&quot; alt=&quot;Nara, Kôfukuji: dreistöckige Pagode
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Nara, Kôfukuji: dreistöckige Pagode&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Neben zwei achteckigen Hallen bilden die drei Goldenen Hallen das Zentrum des Tempels. Die mittlere Goldene Halle wurde nach einem Brand 1717 nicht wiederaufgebaut, nur eine kleinere Halle diente als Ersatz. Derzeit läuft aber die Rekonstruktion der mittleren Halle, die in zwei Jahren (2018 ist Heisei 30) fertiggestellt sein soll. Wie üblich bei solchen Projekten, wurde eine Baustellenhalle um das entstehende historische Gebäude herumgebaut:&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3808.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3808_small.jpg&quot; alt=&quot;Nara, Kôfukuji: Baustellenhalle für die mittlere goldene Halle
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Nara, Kôfukuji: Baustellenhalle für die mittlere goldene Halle&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Zu besichtigen sind die Östliche Goldene Halle (Tôkondô) und das National Treasure Museum, das sehr viele Kunstschätze präsentiert. Die Kombikarte für 800 Yen lohnt sich dafür auf jeden Fall. Wie üblich herrscht in beiden Gebäuden Fotografierverbot.
Die Tempelareale von Nara sind ein offener Wildpark: die Shika-Hirsche laufen überall umher.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3810.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3810_small.jpg&quot; alt=&quot;Nara, Kôfukuji: Tôkondô, die Östliche Goldene Halle
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Nara, Kôfukuji: Tôkondô, die Östliche Goldene Halle&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Die Tôkondô wurde erstmals 726 errichtet, das heutige Gebäude stammt von 1415 und ist selbst ein Nationalschatz. Viele der Statuen darin sind ebenfalls Nationalschätze oder Wichtige Kulturgüter. Die ältesten sind zwei jeweils 3 Meter hohe Bronzestatuen vom Ende des 7. Jahrhunderts.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der gesamte Tempel wurde außerdem als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Diese beiden Postkarten zeigen Kunstwerke aus dem National Treasure Museum:&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3863.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3863_small.jpg&quot; alt=&quot;Nara, Kôfukuji: Postkarten aus dem National Treasure Museum
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Nara, Kôfukuji: Postkarten aus dem National Treasure Museum&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Ebenfalls ein Nationalschatz ist die fünfstöckige Pagode des Kôfukuji, die mit 50 Metern die zweithöchste Pagode Japans ist.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3811r.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3811r_small.jpg&quot; alt=&quot;Nara, Kôfukuji: fünfstöckige Pagode
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Nara, Kôfukuji: fünfstöckige Pagode&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Nach Osten weitergehend, erreiche ich gegenüber vom Nara National Museum den Himuro Jinja, den möglicherweise einzigen Schrein, der dem Erfinder der Eislagerung (Tsugenoinagi oyamanushi-no-mikoto) geweiht ist. Die Kami von Kaiser Nintoku und dessen Bruder Nukata, der die Vorhersage des Wetters für ein Erntejahr aus dem Eis entwickelt haben soll, sind ebenfalls hier eingeschreint. Anfang April ist der Schrein für seine Trauerkirsche bekannt, aber die weißen und violetten Magnolienbäume, die mich begrüßen, sind auch eine Augenweide.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3821.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3821_small.jpg&quot; alt=&quot;Nara, Himuro Jinja mit Magnolienblüte
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Nara, Himuro Jinja mit Magnolienblüte&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Allmählich wurde es Zeit, mich auf das Gelände des &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/T%C5%8Ddai-ji&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Tôdai-ji&lt;/a&gt; zu begeben. Dazu passierte ich das eindrucksvolle wuchtige Nandaimon (von 1199), das schon einen Vorgeschmack auf die Haupthalle bietet.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3830m.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3830m_small.jpg&quot; alt=&quot;Nara, Tôdaiji Nandaimon
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Nara, Tôdaiji Nandaimon&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Rechts und links von den drei Durchgängen befinden sich die beiden Wächterkönige, die hier achteinhalb Meter hoch sind. Die beiden Holzskulpturen sind von 1203 und ebenfalls Nationalschätze.
Da ich sie diesmal nicht fotografiert habe, liefere ich hier Bilder von meiner Reise 2011.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF2005-06.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF2005-06_small.jpg&quot; alt=&quot;Nara, Tôdaiji Nandaimon: Ni-Ô Holzskulpturen
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Nara, Tôdaiji Nandaimon: Ni-Ô Holzskulpturen&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Die “Riesen-Buddha-Halle” Daibutsuden war bis 1998 das weltgrößte Holzgebäude (laut der deutschen Wikipedia wäre es das immer noch, aber die englische Seite berücksichtigt moderne Bauten), und das obwohl dieser Wiederaufbau, errichtet 1692-1709, zwar etwas höher, aber etwa ein Drittel kleiner als die ursprüngliche Halle ist.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auch hier ein Foto von 2011. Das Fenster über der mittleren Tür dient dazu, dass bei großen Zeremonien der Kopf des Buddha auch von draußen gesehen werden kann.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF2011.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF2011_small.jpg&quot; alt=&quot;Nara, Tôdaiji Daibutsuden
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Nara, Tôdaiji Daibutsuden&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Diesmal wandte ich mich nämlich nach links. Das Areal des Tôdai-ji ist ein Bestandteil des Nara Parks, daher muss ich natürlich nochmal das Wild, und die zugehörigen Warntafeln zeigen.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3832-33.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3832-33_small.jpg&quot; alt=&quot;Nara, Nara Park beim Tôdai-ji: Warnschild und Wild
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Nara, Nara Park beim Tôdai-ji: Warnschild und Wild&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Es handelt sich also um wilde Tiere, sie können beißen, treten, schubsen und eine schwache Oma sogar umwerfen!
Tatsächlich ist die Gefahr aber gering. Sofern man ein Paket Futterwaffeln kauft, muss man damit rechnen, dass sich schnell ein Dutzend Tiere um einen herum scharen, und drängeln, dass man möglichst schnell damit rausrückt. Ansonsten lassen sie einen in Ruhe.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mein Ziel für das bevorstehende Ritual war Nigatsudô, die “Zweiter-Monat-Halle”, weil nach dem Mondkalender die Rituale rund um das Omizutori im zweiten Monat abgehalten wurden. In unserem Sonnenkalender sind sie nun auf 1.-14. März fixiert. Die sich sammelnde Menge zeigt mir an, dass ich richtig bin:&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3835.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3835_small.jpg&quot; alt=&quot;Nara, Tôdaiji Nigatsudô: die Menge sammelt sich
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Nara, Tôdaiji Nigatsudô: die Menge sammelt sich&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Nun heißt es warten. Allmählich bricht die Dämmerung herein.
Immer wieder werden Schilder hochgehalten, die daran erinnern, nur ohne Blitz zu fotografieren. Schließlich will man nachher das Feuer wahrnehmen und kein künstliches Blitzgewitter.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3837.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3837_small.jpg&quot; alt=&quot;Nara, Tôdaiji Nigatsudô: Abenddämmerung
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Nara, Tôdaiji Nigatsudô: Abenddämmerung&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Ôtaimatsu heißt “große Fackel”, und darum geht es nun. Diese Fackeln sind lange Bambusstöcke, an deren Enden ein Knäuel aus Zweigen befestigt ist, der nach dem Anzünden zunächst als Flammenball, danach als Glutball in Erscheinung tritt. Laut Beschreibung auf japan-guide sind es an den meisten Tagen sechs Meter lange Stangen mit einem 40 kg Ball am Ende, am 12. März sind es sogar acht Meter Stangen mit 70kg Gewicht, und an diesem Tag werden die Zuschauer während des Rituals durchrotiert.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;An den ersten dreizehn Tagen wird eine Fackel nach der anderen abgebrannt, nur am abschließenden 14. März werden rasch nacheinander alle zehn Fackeln angezündet und nebeneinander am Balkon aufgereiht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dunkelheit hat sich breitgemacht, auch die Laternenbeleuchtung wurde auf ein Minimum reduziert. Links unten zeigt sich ein oranger Lichtschein: offenbar werden die Fackeln zunächst in dem überdachten Gang links (auf dem Tag-Foto vorhin gut zu sehen) zum Tempel hinaufgetragen, dann kommen sie von der Seite auf dem Balkon an.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Hier ist die erste Fackel schon auf dem Balkon ganz rechts, die zweite kommt gerade um die Ecke, und die dritte ist auf dem Gang nach oben:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die herumfliegenden Funken haben reinigende Wirkung, deshalb freuen sich die Gläubigen, ein paar davon abzubekommen, und drängen sich besonders an der Böschung unterhalb der Halle. 
Ich habe mir einen Beobachtungsplatz in etwas Entfernung ausgesucht.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3839.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3839_small.jpg&quot; alt=&quot;Nara, Tôdaiji Nigatsudo: Omizutori Ôtaimatsu, die erste Fackel ist in Stellung, die nächsten zwei auf dem Weg
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Nara, Tôdaiji Nigatsudo: Omizutori Ôtaimatsu, die erste Fackel ist in Stellung, die nächsten zwei auf dem Weg&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Rasch kommen die weiteren Fackeln dazu, hier sind vier in Stellung, und die Funken sprühen:&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3841.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3841_small.jpg&quot; alt=&quot;Nara, Tôdaiji Nigatsudo: Omizutori Ôtaimatsu, vier Fackeln sind in Position
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Nara, Tôdaiji Nigatsudo: Omizutori Ôtaimatsu, vier Fackeln sind in Position&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Wenige Minuten später sind nur noch Glutbälle übrig, die von dem Mönchen durch Drehen und Schwingen wieder angefacht werden.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3844.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3844_small.jpg&quot; alt=&quot;Nara, Tôdaiji Nigatsudo: Omizutori Ôtaimatsu, die Glutbälle werden durch Drehen und Schwingen wieder angefacht
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Nara, Tôdaiji Nigatsudo: Omizutori Ôtaimatsu, die Glutbälle werden durch Drehen und Schwingen wieder angefacht&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Nachdem die Fackeln abgebrannt sind, machen sich etliche Zuschauer auf die Suche nach verkohlten Stückchen, die Glück bringen sollen:&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3847.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3847_small.jpg&quot; alt=&quot;Nara, Tôdaiji Nigatsudo: Omizutori Ôtaimatsu Ende: Leute auf der Suche nach Kohlestückchen
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Nara, Tôdaiji Nigatsudo: Omizutori Ôtaimatsu Ende: Leute auf der Suche nach Kohlestückchen&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Auch der Balkon der Halle ist freigegeben, um einen nächtlichen Blick über Nara zu genießen (mein Fernblick-Foto war leider völlig verwackelt, daher nur der Blick nach unten):&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3848.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3848_small.jpg&quot; alt=&quot;Nara, Tôdaiji Nigatsudô: Blick vom Balkon der Halle herunter
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Nara, Tôdaiji Nigatsudô: Blick vom Balkon der Halle herunter&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Für mich ist es Zeit, den Rückweg anzutreten.  &lt;br /&gt;
Übernachten werde ich in Osaka, daher habe ich noch ein Stückchen Zugfahrt vor mir.  &lt;br /&gt;
Vor dem derzeitigen JR-Bahnhofsgebäude von Nara befindet sich das ehemalige Bahnhofsgebäude von 1934, in dem nun die Touristeninfo untergebracht ist. Es ist im Stil einem Tempelgebäude nachempfunden, und trägt sogar einen Sôrin, den Metallstab mit Ringen, der auch auf Pagoden angebracht ist.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3852.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3852_small.jpg&quot; alt=&quot;Nara, ehemaliges JR-Bahnhofsgebäude (1934), heute Touristeninformation
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Nara, ehemaliges JR-Bahnhofsgebäude (1934), heute Touristeninformation&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Auch der aktuelle Bahnhof soll mit seiner Kassettendecke und den holzverkleideten Säulen an Tempelarchitektur erinnern. Züge nach Kyoto und Osaka fahren jeweils etwa jede Viertelstunde.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3855.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3855_small.jpg&quot; alt=&quot;Nara Station (JR) mit Abfahrtsdisplay
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Nara Station (JR) mit Abfahrtsdisplay&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;An einer Säule fällt mir ein Doraemon-Poster und ein Stempel auf. Die Japaner lieben es ja ohnehin, Stempel zu sammeln, und anscheinend macht JR-West da irgendeine Aktion. Das Mädchen auf dem Stempelbild ist offenbar die Reiterin des violetten Vogels links oben.    Vermutlich gibts an anderen Bahnhöfen weitere Charaktere einzusammeln, aber so wichtig war es mir nicht, das zu ergründen.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF3856r-57.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF3856r-57_small.jpg&quot; alt=&quot;Nara: Doraemon-Stempel-Aktion von JR West (Stempelabdruck links unten)
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Nara: Doraemon-Stempel-Aktion von JR West (Stempelabdruck links unten)&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Der Zug bringt mich in einer guten halben Stunde nach Tennoji, von dort spaziere ich zu einem sehr billigen Hotel in der Dobutsuen-mae Gegend. Ich blicke auf einen wirklich schönen Ausflug nach Nara zurück.&lt;/p&gt;
</description>
        <pubDate>Tue, 07 Jun 2016 16:32:15 +0200</pubDate>
        <link>https://www.japannerd.de/2016-06/07-nara-und-das-omizutori-14-3-2016.html</link>
        <guid isPermaLink="true">https://www.japannerd.de/2016-06/07-nara-und-das-omizutori-14-3-2016.html</guid>
        
        <category>Reise3</category>
        <category>Nara</category>
        <category>Omizutori</category>
      </item>
    
      <item>
        <title>Kurzinfo: Endspurt</title>
        <description>&lt;p&gt;In acht Tagen fliege ich zurück. Torschlusspanik ist es nicht gerade, aber das absehbare Ende motiviert mich schon, aus den verbliebenden Tagen noch möglichst viel zu machen. Insofern werde ich auch das Aufarbeiten/bloggen im Zweifelsfall zurückstellen, außer es ergeben sich Zeiten, wo ich grad Zeit und Lust drauf haben (z.B. Zugfahrten).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Apropos Zugfahrten, mein zweiter 3-Wochen-Railpass lief bis 15.5., nachdem ich die Bequemlichkeit und Mobilität des Shinkansen schätzen gelernt habe, will ich darauf die restliche Zeit nicht völlig verzichten, und habe mir daher noch einen JR East Railpass Tohoku Region geholt, es handelt sich dabei um einen Flexi-Pass, wo man sich fünf Fahrtage in 14 Kalendertagen ab Kauf/Umtausch (vordatieren ist nicht - bei mir egal, weil der Zeitraum eh den Rückflüg überschreitet) aussuchen kann. Für jeden Nutzungstag holt man sich bei der ersten Sperre einen Tagesstempel in eins der fünf Felder.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Für den “Endspurt” habe ich mir noch ein paar Sachen vorgenommen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Schon im Vorfeld geplant hatte ich das Frühlings-Matsuri in Nikko 17.-18.5., und dahin bin ich heute gerade unterwegs. Wobei ich mit Samurai-Umzug und Reiterbogenschießen inzwischen schon eine grobe Ahnung habe, was da auf mich zukommt, aber letztlich macht es doch jeder Ort wieder anders. Neu auf der Liste sind die nächsten zwei Tage: ein Matsuri 19.-20.5. in Sakata in Yamagata an der Westküste.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Danach wird wohl Tokyo ein paar Tage bekommen, entweder mit Tagesausflügen oder mit 1-2 Übernachtungen woanders.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nicht zuletzt (okay, zeitlich gesehen doch zuletzt…) werde ich auch ein wenig Shopping betreiben, und zwar als erstes für ein zweites Gepäckstück, wo die Sachen dann reinkommen. Zu meinem Trolley hat sich eine langsam dicker werdende Plastiktüte hinzugesellt, hauptsächlich mit Prospekten und Papierzeugs, zusammen mit den Einkäufen bietet sich an, das zweite Freigepäckstück zu nutzen und das Gepäck ein wenig umzuverteilen.&lt;/p&gt;
</description>
        <pubDate>Tue, 17 May 2016 07:07:39 +0200</pubDate>
        <link>https://www.japannerd.de/2016-05/17-kurzinfo-endspurt.html</link>
        <guid isPermaLink="true">https://www.japannerd.de/2016-05/17-kurzinfo-endspurt.html</guid>
        
        <category>Reise3</category>
        <category>Planung</category>
        <category>Bloggen</category>
      </item>
    
      <item>
        <title>Miyako und Jodogahama -- Traumstrand mit Felseninseln 10.5.2016</title>
        <description>&lt;p&gt;Am 10.5. bin ich von meinem Übernachtungsort Morioka zu einem Tagesausflug nach Miyako gefahren. Das Wetter war nicht so toll, es war regnerisch, aber davon wollte ich mich nicht abhalten lassen. Laut Auskunft von &lt;a href=&quot;http://www.hyprdia.com/en/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hyperdia&lt;/a&gt; würde der erste Zug erst um 11:08 fahren. Nun ja, dann wird es eben nur ein Nachmittagsausflug, dachte ich mir, denn die Fahrt dauert gut zwei Stunden. Am Bahnhof das Gleis für die Yamada Line gefunden und auch einen Zug, der um 11:08 abfährt, allerdings war als Ziel nicht Miyako angegeben, sondern Kamiyonai.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1351.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1351_small.jpg&quot; alt=&quot;Morioka Bahnhof, Abfahrtstafel: Yamada Line fährt bis Kamiyonai
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Morioka Bahnhof, Abfahrtstafel: Yamada Line fährt bis Kamiyonai&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Die Dame am Gleis fragte mich, wo ich hin will, ich sage Miyako, da meint sie, heavy rain, train does not run. Begleitet mich zum Schalter (Whiteback-Durchlass), und dort gibt mir ihr Kollege einen Zettel mit den Expressbusverbindungen für Linie 106 Morioka-Miyako und zurück und Skizzen, an welcher Bushaltestelle der Bus hier und in Miyako jeweils abfährt, und schreibt mir ein Ticket für den Bus. So funktioniert das also hier, bei uns hätte die Bahn vermutlich genau für das gesperrte Stück einen Schienenersatzverkehr eingerichtet, hier bekommt man für die ganze Strecke ein Ticket für den Expressbus. (Allerdings deckt die Strecke bis Kamiyonai auch gerade mal 10km von den gut 100km nach Miyako ab, inzwischen habe ich die &lt;a href=&quot;http://traininfo.jreast.co.jp/train_info/e/tohoku.aspx&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Störungsseite von JR East für Tohoku im Internet&lt;/a&gt; gefunden, am anderen Ende sind ab Kawauchi immerhin ca 40km in Betrieb.)&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1356.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1356_small.jpg&quot; alt=&quot;Morioka Bahnhof: Busticket und Informationszettel von JR für den Expressbus Morioka-Miyako
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Morioka Bahnhof: Busticket und Informationszettel von JR für den Expressbus Morioka-Miyako&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Und das nette ist, der Expressbus fährt nicht nur dreimal am Tag, sondern stündlich, und das schon ab 05:45. Wenn ich das gewusst hätte, wäre ich früher losgefahren, so muss ich bis zum nächsten Bus um 11:40 warten und komme dann 13:55 in Miyako an. In der Zwischenzeit sehe ich auch das Display im Bahnhof, das über die Betriebslage informiert, da steht die Yamada Line rot „landslide“. Bisher hatte ich noch nicht das Thema, dass eine Strecke gesperrt war, da sollte ich wohl künftig ein Auge drauf haben.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1350.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1350_small.jpg&quot; alt=&quot;Morioka Bahnhof, Zugstatus: „Yamada Line: Partial suspension of service, cause: Landslide“
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Morioka Bahnhof, Zugstatus: „Yamada Line: Partial suspension of service, cause: Landslide“&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Auch wenn es ein Expressbus ist, er hat schon gut zwanzig Haltestellen auf der Strecke, angefangen mit einer Handvoll innerhalb Morioka.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ob der Expressbus wohl die Nummer 106 hat, weil er die Straße 106 entlangfährt? Auf den Wegweisern ist Jodogahama neben Miyako extra angegeben. Unterwegs erfreuen mich blühende Kirschbäume und andere Bäume und Sträucher.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1363.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1363_small.jpg&quot; alt=&quot;Route 106 Morioka-Miyako: blühende Kirschbäume
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Route 106 Morioka-Miyako: blühende Kirschbäume&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;!--more--&gt;

&lt;p&gt;Etwa zur Halbzeit macht er sogar einige Minuten Raucher-/Toilettenpause an einer Raststätte. Den größeren Teil der Strecke folgen wir dem gleichen Tal wie die Bahn, sie verläuft mal rechts, mal links, auch mal ober- oder unterhalb von uns. Unterwegs meine ich die Baustelle an der Bahnstrecke zu sehen.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1366.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1366_small.jpg&quot; alt=&quot;Route 106 Morioka-Miyako: das müsste die Bahn-Baustelle sein
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Route 106 Morioka-Miyako: das müsste die Bahn-Baustelle sein&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Das ist also nichts, was erst gerade gestern passiert ist, Hyperdia hat offenbar keine Kenntnis von Betriebsstörungen, sondern liefert seine Informationen rein nach Fahrplan.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Unterwegs passieren wir einen kleineren Staudamm. Stauseen gibt es in der Region viele, zu Beginn der Meiji-Zeit gab es wohl oft Konflikte um die Wassernutzung, und Dürren führten zu Hungersnot. Daher wurden diese Reservoirs zur Bewässerung geplant, manche aber erst nach dem 2. Weltkrieg umgesetzt.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1371.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1371_small.jpg&quot; alt=&quot;Route 106 Morioka-Miyako: Stauwehr
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Route 106 Morioka-Miyako: Stauwehr&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Beim Aussteigen werfe ich das Ticket von der Bahn statt Geld in die Plastikbox, das passt so. 2030 Yen hätte der Bus normal gekostet.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Hmm, wie komme ich dann an das Ticket für die Rückfahrt? Der Bahnhof Miyako ist besetzt, es fahren auch Züge, aber wohl eben nur die Teilstrecke auf deren Seite des gesperrten Abschnitts. Also gehe ich zum Reservierungsschalter und frage unter Vorlage des Rail Pass nach Morioka. Da schreibt mir der Bahner ebenfalls ein Busticket raus. Ich habe das lieber gleich nach Ankunft erledigt, dann muss ich mich nicht vor Abfahrt noch drum kümmern.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im Umfeld von Miyako Bahnhof etwas ernüchternd: eine Tourist Info ist weder ausgeschildert noch fällt sie mir so auf. Die Umgebungskarte ist nur japanisch beschriftet und nicht sehr genau. Mein primäres Ziel ist Jodogahama, der Strand der Reinen Landes, paradiesisch schön. Es soll etwa 3km dorthin sein, und von der Bushaltestelle wären es eh nochmal 10 Minuten Fußweg, also denke ich mir, gehe ich doch gleich zu Fuß. Ich folge den Straßenwegweisern nach Jodogahama, die mich erst an der Hauptstraße 45 entlangführen.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1377.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1377_small.jpg&quot; alt=&quot;Miyako: Wegweiser zu Jodogahama
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Miyako: Wegweiser zu Jodogahama&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Eine erste Abzweigung nach rechts ist abweichend beschildert, und ich meine mich von der Karte her zu erinnern, dass es nicht die erste Landausbuchtung dieser Küstenlinie ist. Es geht bergauf, das wundert mich ein wenig, wenn ich doch zum Strand will, aber die Wegweiser scheinen klar.
Zwischendurch ein Schild: „Past Tsunami Inundation Section – End“. 7,3m hoch war die Tsunami-Welle 2011 hier in Miyako. Wenn man von diesem Schild den Ort hinunter blickt, ist schon erschreckend, welche Fläche das betrifft.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1381.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1381_small.jpg&quot; alt=&quot;Miyako: Laut Straßenschild reichte der Tsunami 2011 bis hierher
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Miyako: Laut Straßenschild reichte der Tsunami 2011 bis hierher&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1382.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1382_small.jpg&quot; alt=&quot;Miyako: Blick auf Höhe des Tsunamigebiet-Schildes Richtung Stadt
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Miyako: Blick auf Höhe des Tsunamigebiet-Schildes Richtung Stadt&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1385.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1385_small.jpg&quot; alt=&quot;Miyako: herrlich bunte Azaleen vor diesem Haus
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Miyako: herrlich bunte Azaleen vor diesem Haus&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Schließlich die Abzweigung rechts, auch dies noch eine nummerierte Straße, also etwas größeres.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1387.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1387_small.jpg&quot; alt=&quot;Miyako: Abzweigung der Straße 248 Richtung Jodogahama Beach
&quot; title=&quot;Klick für Großformat&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Miyako: Abzweigung der Straße 248 Richtung Jodogahama Beach&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1389r.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1389r_small.jpg&quot; alt=&quot;Miyako: Wisteria/Blauregen gedeiht nicht nur an Gestängen, hier hat er sich einen Baum zum Klettern gesucht
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Miyako: Wisteria/Blauregen gedeiht nicht nur an Gestängen, hier hat er sich einen Baum zum Klettern gesucht&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Es geht weiter bergauf! An einem Parkplatz zeigt mir eine Karte, sofern ich den roten Punkt als „das ist hier“ richtig interpretiere, dass ich doch etwas hintenrum gegangen bin.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1392.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1392_small.jpg&quot; alt=&quot;Miyako, Karte Jodogahama: an dem roten Punkt oben bin ich wohl jetzt
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Miyako, Karte Jodogahama: an dem roten Punkt oben bin ich wohl jetzt&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Aber egal, das ganze ist ja eine Halbinsel, und dann gehe ich die Küstenlinie eben von hinten nach vorne ab, denke ich mir. Ein Weg in einen buddhistischen Friedhof kommt mir dann doch zu dubios vor und ich kehre um. Diese Friedhöfe am Hang sind wie ein Labyrinth: Es mag schon irgendwo einen Pfad hindurch geben, aber die Mehrzahl der Wege sind Sackgassen, die einen an einer Wand oder einem Zaun enden lassen. Wenn man sich nicht auskennt, ist die Wahrscheinlichkeit, an anderen Ende herauszufinden, gering.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1403.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1403_small.jpg&quot; alt=&quot;Miyako, Jodogahama: buddhistischer Friedhof, unter der Brücke sieht man den Strand
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Miyako, Jodogahama: buddhistischer Friedhof, unter der Brücke sieht man den Strand&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Ein Schild führt mich von der Hauptstraße zu einem Wanderweg, wo ich mich für eine Richtung entscheiden muss.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1409.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1409_small.jpg&quot; alt=&quot;Miyako, Jodogahama: Wegweiser: Takonohama oder Osawakaigen?
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Miyako, Jodogahama: Wegweiser: Takonohama oder Osawakaigen?&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Rechts oder links? Trotz der angegebenen Entfernung entscheide mich für (zum Land hin gesehen) rechts, denn nach links wäre mein Rückweg. Der Pfad führt mehrfach auf und ab. Eine Abzweigung könnte zur Küste führen, aber ich habe schon den Verdacht, dass es eine Sackgasse sein  könnte.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1411.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1411_small.jpg&quot; alt=&quot;Miyako, Jodogahama: Wegweiser mit Abzweigung Takonohama Tenbodai
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Miyako, Jodogahama: Wegweiser mit Abzweigung Takonohama Tenbodai&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;In der Tat, es ist “nur” der Weg zu einem Aussichtspunkt, aber ein lohnender! Das flache Meer sieht glasklar aus und bietet tolle Farben!&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1414.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1414_small.jpg&quot; alt=&quot;Miyako, Jodogahama: Blick vom Aussichtspunkt Takonohama Tenbodai nach links
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Miyako, Jodogahama: Blick vom Aussichtspunkt Takonohama Tenbodai nach links&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1420.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1420_small.jpg&quot; alt=&quot;Miyako, Jodogahama: das seichte Wasser ist glasklar
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Miyako, Jodogahama: das seichte Wasser ist glasklar&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1422.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1422_small.jpg&quot; alt=&quot;Miyako, Jodogahama: Blick vom Aussichtspunkt Takonohama Tenbodai nach halbrechts
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Miyako, Jodogahama: Blick vom Aussichtspunkt Takonohama Tenbodai nach halbrechts&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Der Blick auf die schroffen, hohen Felsen macht auch klar: einen Weg näher am Ufer gibt es hier nicht, dieser Pfad im Wald ist wohl das Äußerste. Ich spare mir den Weiterweg zu dem unbekannten Punkt in noch 1,4km Entfernung, und folge lieber der anderen Richtung, wo die Endung -hama ja auch auf Strand hindeutet (kaigan ist wohl auch Strand, habe ich inzwischen nachgelesen). Durch den Friedhof führt dieser Weg zu einer Fahrstraße zum Ufer. Nach links führt ein kurzer Tunnel zu einem kleinen Fischerhafen.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1429.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1429_small.jpg&quot; alt=&quot;Miyako, Jodogahama: Weg nach links zum kleinen Fischerhafen
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Miyako, Jodogahama: Weg nach links zum kleinen Fischerhafen&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1431.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1431_small.jpg&quot; alt=&quot;Miyako, Jodogahama: kleiner Fischerhafen
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Miyako, Jodogahama: kleiner Fischerhafen&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Rechts ist Baustelle, das Schild deutet an, dass die Bauzeit einfach mal um ein Jahr verlängert wurde, die Jahreszahl ist überklebt, das Datum hat man gelassen. Anscheinend entsteht hier ein Uferweg einschließlich dafür nötiger Tunnel. Die Einstufung als Nationalpark Sanriku-Küste hat nationale Gelder freigemacht, die durch den Tourismus indirekt wohl auch den Leuten vor Ort helfen, auf jeden Fall Abes Regierung helfen, sich großzügig zu der gebeutelten Region darzustellen.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1437.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1437_small.jpg&quot; alt=&quot;Miyako, Jodogahama: Baustellenschild für den Uferweg
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Miyako, Jodogahama: Baustellenschild für den Uferweg&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1436.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1436_small.jpg&quot; alt=&quot;Miyako, Jodogahama: Baustelle am Uferweg
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Miyako, Jodogahama: Baustelle am Uferweg&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Der Weg bergauf bringt mich um 16:05 wieder auf die Hauptstraße – auf der anderen Brückenseite als ich sie vor 45 Minuten verlassen hatte. Kurz darauf führt eine Treppe bergauf zu einem Aussichtspunkt.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1446.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1446_small.jpg&quot; alt=&quot;Miyako, Jodogahama: Blick vom Aussichtspunkt 5
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Miyako, Jodogahama: Blick vom Aussichtspunkt 5&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Endlich ein etwas genauerer Lageplan. Ich kam die Straße 248 von links unten und sah gerade von Aussichtspunkt 5 hinunter. Jetzt werde ich die Halbinsel im Uhrzeigersinn umrunden.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1448.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1448_small.jpg&quot; alt=&quot;Miyako, Jodogahama: Lageplan
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Miyako, Jodogahama: Lageplan&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1449.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1449_small.jpg&quot; alt=&quot;Miyako, Jodogahama: die Straße sieht aus, als wäre sie gestern erst gebaut worden
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Miyako, Jodogahama: die Straße sieht aus, als wäre sie gestern erst gebaut worden&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Hier steckt sicher auch Wiederaufbau-Geld. Die Küstenstraße mit danebenliegendem Fußweg ist so schwarz, als wäre sie erst gestern asphaltiert worden. Auch die Böschungen bestehen noch aus unbewachsener Erde in präzise geformter Schräge. Fußwege zweigen zu zahlreichen Aussichtspunkten ab. Von dem treppauf im letzten Bild sieht man aber vorwiegend Bäume. Am Strand angekommen empfängt mich ein „Rest House“.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1460.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1460_small.jpg&quot; alt=&quot;Miyako, Jodogahama: Rest House am Strand
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Miyako, Jodogahama: Rest House am Strand&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1463.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1463_small.jpg&quot; alt=&quot;Miyako, Jodogahama: auf dem Parkplatz tummeln sich die Möwen
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Miyako, Jodogahama: auf dem Parkplatz tummeln sich die Möwen&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1464.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1464_small.jpg&quot; alt=&quot;Miyako, Jodogahama: das unvermeidliche Durchguckbild fürs Fotografieren
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Miyako, Jodogahama: das unvermeidliche Durchguckbild fürs Fotografieren&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Leckeres Essen ist abgebildet, aber die Küche hat schon geschlossen. Ich kaufe mir eine große Tüte Reiskekse mit Squid-Geschmack und für eine Bekannte (Hallo Barbara!) ein Hello Kitty als Kappa-Schwimmerin an einem Kugelschreiber, hoffentlich erweist sich das als erwünscht. Hier beginnt der malerische Jodogahama-Strand mit einer Kette von Felsen. Geschützt von diesen ergibt sich eine Badebucht mit ruhigem Wasser.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1469.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1469_small.jpg&quot; alt=&quot;Miyako, Jodogahama: die Felsenkette schützt eine seichte Bucht
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Miyako, Jodogahama: die Felsenkette schützt eine seichte Bucht&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Ich treffe ein japanisches Paar, das mit dem Mietwagen hierher gefahren ist. Ein wenig würde es mich schon reizen, das Wasser auszuprobieren, Handtuch und Badehose hatte ich sicherheitshalber eingepackt, aber das trübe kühle Wetter, verbunden mit der doch schon fortgeschrittenen Zeit, vergraulen mich. Stattdessen folge ich der Uferpromenade für immer neue Blickwinkel auf die Felsenkette.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1474.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1474_small.jpg&quot; alt=&quot;Miyako, Jodogahama: hier könnte man schön ins Wasser gehen
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Miyako, Jodogahama: hier könnte man schön ins Wasser gehen&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1476.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1476_small.jpg&quot; alt=&quot;Miyako, Jodogahama: ein Teil der Felsenkette
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Miyako, Jodogahama: ein Teil der Felsenkette&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1478.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1478_small.jpg&quot; alt=&quot;Miyako, Jodogahama: die Uferpromenade verläuft durch einen Tunnel
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Miyako, Jodogahama: die Uferpromenade verläuft durch einen Tunnel&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Das Wasser ist glasklar, es sind vor allem die gekräuselten weiß-braunen Trichteralgen und weitere Algen zu sehen. Der Kalkgrund, teils felsig, teils als Kies, erinnert mich an die jugoslawische Adria. Von einem Bootsverleih geht es ein wenig bergauf zum Information Center des Parks.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1482.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1482_small.jpg&quot; alt=&quot;Miyako, Jodogahama: die Wege sind gut ausgeschildert. Der Tunnel hier führt zum Ausflugsboot
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Miyako, Jodogahama: die Wege sind gut ausgeschildert. Der Tunnel hier führt zum Ausflugsboot&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1483.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1483_small.jpg&quot; alt=&quot;Miyako, Jodogahama: Azaleen säumen viele der Waldwege
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Miyako, Jodogahama: Azaleen säumen viele der Waldwege&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1486.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1486_small.jpg&quot; alt=&quot;Miyako, Jodogahama: Blick von einem Aussichtspunkt zurück zur Bucht
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Miyako, Jodogahama: Blick von einem Aussichtspunkt zurück zur Bucht&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Ich werfe einen kurzen Blick in das Information Center, im wesentlichen gibt es Informationsmaterial auf japanisch,  ein Foto an der Wand erinnert an die Zerstörung von 2011.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1494.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1494_small.jpg&quot; alt=&quot;Miyako, Jodogahama: Foto von der Zerstörung Miyakos 2011 im Information Center
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Miyako, Jodogahama: Foto von der Zerstörung Miyakos 2011 im Information Center&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Zwei weitere Aussichtspunkte befinden sich an diesem Rand der Halbinsel. Wow, diese und die Wege dorthin sind fürstlich ausgebaut, hier steckt also wohl auch reichlich nationales Geld drin. Der erste Platz, Tategasaki,  hat einen extra Aussichtsturm, das ist auch hilfreich, um ein wenig über die Bäume hinwegblicken zu können. Leider ist die Sicht gerade sehr schlecht.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1495.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1495_small.jpg&quot; alt=&quot;Miyako, Jodogahama: breite Treppe zum Aussichtspunkt Tategasaki
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Miyako, Jodogahama: breite Treppe zum Aussichtspunkt Tategasaki&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1496.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1496_small.jpg&quot; alt=&quot;Miyako, Jodogahama: Aussichtsturm Tategasaki
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Miyako, Jodogahama: Aussichtsturm Tategasaki&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1498.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1498_small.jpg&quot; alt=&quot;Miyako, Jodogahama: Blick von Tategasaki bei Nebel
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Miyako, Jodogahama: Blick von Tategasaki bei Nebel&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Der zweite, Ryujinzaki, hat eine pompöse aufgeständerte Treppe.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1508.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1508_small.jpg&quot; alt=&quot;Miyako, Jodogahama: Aussichtspunkt Ryujinzaki mit Treppe
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Miyako, Jodogahama: Aussichtspunkt Ryujinzaki mit Treppe&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1507.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1507_small.jpg&quot; alt=&quot;Miyako, Jodogahama: Blick von Ryujinzaki auf den Hafen von Miyako
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Miyako, Jodogahama: Blick von Ryujinzaki auf den Hafen von Miyako&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Der letzte Treppenabstieg ist wieder mit Azaleen gesäumt. Er ist beschildert, aber die Straße ist eine Nebenstraße am Ende des Hafenareals.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1510-11.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1510-11_small.jpg&quot; alt=&quot;Miyako, Jodogahama: Abzweigung des Wegs zu Ryujinzaki von der Straße
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Miyako, Jodogahama: Abzweigung des Wegs zu Ryujinzaki von der Straße&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Die Abkürzung Richtung Miyako führt mich am Hafengebiet entlang. Die Straße macht viele Schlenker um Baustellen herum.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1514.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1514_small.jpg&quot; alt=&quot;Miyako, Hafenareal: die Hafenstraße wird für Baustellen mehrmals verlegt
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Miyako, Hafenareal: die Hafenstraße wird für Baustellen mehrmals verlegt&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1515.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1515_small.jpg&quot; alt=&quot;Miyako, Hafenareal: das ist wohl eine Skizze, wie das Hafenareal umgebaut werden soll
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Miyako, Hafenareal: das ist wohl eine Skizze, wie das Hafenareal umgebaut werden soll&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1516.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1516_small.jpg&quot; alt=&quot;Miyako, Hafenareal: ein Kanaldeckel weist auf den Fischfang hin
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Miyako, Hafenareal: ein Kanaldeckel weist auf den Fischfang hin&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1517.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1517_small.jpg&quot; alt=&quot;Miyako, Hafenareal: ein hübsch eingewachsenes Galeriebauwerk
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Miyako, Hafenareal: ein hübsch eingewachsenes Galeriebauwerk&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1520.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1520_small.jpg&quot; alt=&quot;Miyako, Hafenareal: rückblickend, hier bin ich von links herunter gekommen
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Miyako, Hafenareal: rückblickend, hier bin ich von links herunter gekommen&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Schließlich erreiche ich die Abzweigung, wo ich auf dem Hinweg der Hauptstraße landeinwärts gefolgt bin. An den ganzen Baustellen vorbei, und über die eine oder andere Abzweigung, hätte ich diesem Weg nicht genommen, war also schon okay so.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Anscheinend ist es nicht vorgesehen, von Miyako nach Jodogahama zu Fuß zu gehen…&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1523.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1523_small.jpg&quot; alt=&quot;Miyako, Hafenareal: dieser Wegweiser deutet in die Richtung, aus dem ich zurückkomme
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Miyako, Hafenareal: dieser Wegweiser deutet in die Richtung, aus dem ich zurückkomme&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Ich meine im Kopf zu haben, dass der Bus zurück um 18:15 abfährt, und beeile mich, den sehr langen Weg entlang der Küste und dann auch noch durch die Stadt bis zum Bahnhof zu nehmen. Unterwegs erlebe ich etliche Durchsagen und Melodien über die öffentlichen Lautsprecher. Ich verstehe sie nicht, habe also keine Ahnung, wozu sie auffordern. Bis die Abzweigung zum Bahnhof kommt, zieht die Hauptstraße der Stadt sich schier endlos. 18:15 hätte ich gerade noch geschafft, leider habe ich mich aber geirrt: der Bus fuhr um 18:05. Immerhin, es ist nicht der letzte, um 19:05 kommt nochmal einer. Es regnet seit dem letzten Aussichtspunkt wieder kräftiger. In einem nahen Supermarkt kaufe ich mir etwas zum Abendessen und begebe mich dann zum Wartezimmer an der Bushaltestelle, um Brotzeit zu machen. Der Bus zurück ist ein recht neuer, er hat sogar Steckdosen an jedem Sitz!&lt;/p&gt;

</description>
        <pubDate>Fri, 13 May 2016 15:17:21 +0200</pubDate>
        <link>https://www.japannerd.de/2016-05/13-miyako-und-jodogahama-10-5.html</link>
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        <category>Reise3</category>
        <category>Iwate</category>
        <category>Miyako</category>
        <category>Bahn</category>
        <category>Bus</category>
        <category>Jodogahama</category>
        <category>Strand</category>
        <category>Landschaft</category>
      </item>
    
      <item>
        <title>Ryusendo-Höhle bei Iwaizumi 11.5.2016</title>
        <description>&lt;p&gt;Eine Höhle hatte ich noch nicht auf meiner Reise, und diese ist eine der drei großen Kalksteinhöhlen Japans. Dass wir es in dieser Gegend mit Kalk zu tun haben, habe ich schon gestern an Jodogahama gesehen. Auf Hokkaido bei Shiraoi war das Meer und der See dagegen von dunkelgrauem Vulkansand gesäumt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Von Morioka Bahnhof fährt &lt;a href=&quot;http://www.jrbustohoku.co.jp/route/detail/?RID=17&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;um 09:40 ein JR Bus&lt;/a&gt;, der vom Japan Rail Pass abgedeckt ist (sonst 2660 Yen einfach). Beim Einsteigen zeige ich den Pass gleich mal, damit es nachher keine Überraschungen gibt, der Fahrer lässt sich auch den Reisepass zeigen und schreibt die Nummer des Japan Rail Pass in seinem Block auf. So gründlich ging es noch an keinem Ticket Gate der Bahn oder bei der Kontrolle in Zug zu. Die Busfahrt dauert 2:15, etwa wie gestern auch. Es ist ein bequemer Reisebus mit Spitzendeckchen auf den Kopfstützen.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1530.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1530_small.jpg&quot; alt=&quot;Morioka, Innenausstattung des JR Tohoku Bus nach Iwaizumi/Ryusendo
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Morioka, Innenausstattung des JR Tohoku Bus nach Iwaizumi/Ryusendo&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Auch heute regnet es, aber das ist nicht schlimm, in der Höhle wird das keinen Unterschied machen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Um 11:06 halten wir bei einer Raststation. Kurz zuvor, unweit hinter einem 3km langen Tunnel, haben Schilder uns in Iwaizumi begrüßt. Iwaizumi ist flächenmäßig die größte Stadt Japans, mit fast 1000 Quadratkilometern, wobei die Japaner einen anderen Begriff von Stadt haben, der bei uns eher einem Landkreis entsprechen würde. Hier in den Bergen ist die Kirschblüte noch im Gange. Mich fasziniert, wie die blühenden Bäume in den Bergwald eingestreut sind. Thermometer entlang der Straße zeigen mal 11, mal 14 Grad.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nach einigen Halten in Iwaizumi, wo etliche Geschäftsleute aussteigen, fährt der Bus zum Hotel Ryusendo und schließlich zur Endhaltestelle Ryusendo-mae. Der Höhleneingang ist deutlich zu erkennen, und das Ticket Office im Haus davor ebenfalls.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1538.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1538_small.jpg&quot; alt=&quot;Ryusendo: Blick von der Bushaltestelle. Hinter dem roten Zaun ist der Höhleneingang
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Ryusendo: Blick von der Bushaltestelle. Hinter dem roten Zaun ist der Höhleneingang&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Das Ryu in Ryusendo ist ja das Wort für Drache, insofern ist es kein Wunder, dass Drachen das Brückengeländer zieren, und auch als Maskottchen für die Höhle dienen.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1540.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1540_small.jpg&quot; alt=&quot;Ryusendo: das Brückengeländer ziert ein Drache. Das Gebäude dahinter ist Ticket office, Shop und im OG Aufenthaltsraum mit Holzausstellung
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Ryusendo: das Brückengeländer ziert ein Drache. Das Gebäude dahinter ist Ticket office, Shop und im OG Aufenthaltsraum mit Holzausstellung&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Ich gehe aber erstmal in ein etwas zurückgesetztes Gebäude, in dem die Toiletten sind. Sieh da, dort gibt es auch Schließfächer, nicht ganz kostenlos, wie in vielen Museen, aber mit 100 Yen für das kleine Fach und 200 für das große doch moderat. Das ist es mir jedenfalls wert, nicht meinen Rucksack mit Laptop in der Höhle rumzuzerren, wo es eng und feucht sein kann. Den Schirm habe ich auch mit weggepackt, und bereue es schon fast, da es gerade beim Reingehen wieder zu regnen anfängt, aber ich habe heute eine Regenjacke angezogen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Höhle ist sehr schön. Die Lichteffekte waren mir etwas übertrieben, braucht es wirklich Farbwechsler vor den ganzen Steinformationen?&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1556.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1556_small.jpg&quot; alt=&quot;Ryusendo: Stalagtiten im Rotlicht
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Ryusendo: Stalagtiten im Rotlicht&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;!--more--&gt;

&lt;p&gt;Ein Luftvorhang am Eingang trennt das Höhlenklima von draußen. Heute kein sehr großer Unterschied, es hatte draußen 15 und hier drinnen hat es 11-12 Grad. Am Anfang war ich noch im Zweifel, ob ich es hier mit einem Tropfsteinhöhle zu tun habe, oder einfach „nur“ einer Kalksteinhöhle, Karstformationen dominierten das Bild. Aber bald sah ich auch die ersten Tropfsteine, die immer zahlreicher wurden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Immerhin, die Unterwasserlampen sind dauerhaft bläulich. Der öffentliche Teil der Höhle enthält drei Seen mit 35, 38 und 98 Meter Tiefe. Ein vierter etwa 100m tiefer See befindet sich im nicht erschlossenen Teil. Die Erforschung der Höhle begann in den 1920er Jahren, und wurde in den 1960er Jahren intensiviert. Auch heute noch wird weiter erkundet.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1560.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1560_small.jpg&quot; alt=&quot;Ryusendo: der erste See, 35 Meter tief
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Ryusendo: der erste See, 35 Meter tief&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Die Höhle samt der hier wohnenden fünf Arten Fledermäuse wurde 1938 zum japanischen Naturdenkmal erklärt.
Die Japaner lieben es, Listen zu machen, so ist diese Höhle nicht nur eine der drei großen Kalksteinhöhlen Japans, sondern die Quelle mit 1,5m³/s seit 1985 auch eine der hundert berühmten Quellen und seit 2007 die Höhle eine der hundert großartigen geologischen Orte Japans.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1546.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1546_small.jpg&quot; alt=&quot;Ryusendo: Schautafel mit Lageplan und Geschichte der Höhle
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Ryusendo: Schautafel mit Lageplan und Geschichte der Höhle&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1550.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1550_small.jpg&quot; alt=&quot;Ryusendo: hier tost die Quelle aus dem Gestein
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Ryusendo: hier tost die Quelle aus dem Gestein&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Das Ende des Besucherweges bildet der dritte See mit 98m Tiefe.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1565.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1565_small.jpg&quot; alt=&quot;Ryusendo: der dritte See (leider verwackelt, daher die krakeligen Spuren des Unterwasserlichts)
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Ryusendo: der dritte See (leider verwackelt, daher die krakeligen Spuren des Unterwasserlichts)&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Der Rückweg erfolgt über eine Treppe, die die höheren Bereiche der Höhle präsentiert.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1568r.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1568r_small.jpg&quot; alt=&quot;Ryusendo: Treppe für den Rückweg
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Ryusendo: Treppe für den Rückweg&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Auf halber Höhe der Treppe zweigt ein Seitengang mit kuriosem Inhalt ab: Hier hat sich jemand einen Weinkeller eingerichtet.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Leider sind die Beschriftungen alle nur auf japanisch, also weiß ich nicht, ob es hier gelegentlich Parties zum Genuß von Höhlenwein gibt.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1573.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1573_small.jpg&quot; alt=&quot;Ryusendo: Weinkeller in einem Nebenstollen der Rückweg-Treppe
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Ryusendo: Weinkeller in einem Nebenstollen der Rückweg-Treppe&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1576.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1576_small.jpg&quot; alt=&quot;Ryusendo: weiter geht der Rückweg treppauf
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Ryusendo: weiter geht der Rückweg treppauf&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Der aus diesem Loch wachsende Tropfstein sieht aus, als ob das Loch einem die Zunge rausstrecken würde.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1578r.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1578r_small.jpg&quot; alt=&quot;Ryusendo: dieses Loch streckt einem die Zunge heraus!
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Ryusendo: dieses Loch streckt einem die Zunge heraus!&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Den Höhepunkt erreicht die Treppe am Miharatoge etwa 35m oberhalb des Wasserspiegels.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1581.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1581_small.jpg&quot; alt=&quot;Ryusendo: Miharatoge-Informationstafel. 11,4 Grad, 99% Luftfeuchtigkeit
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Ryusendo: Miharatoge-Informationstafel. 11,4 Grad, 99% Luftfeuchtigkeit&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Ab hier geht es wieder treppab. Der Weg führt direkt vor diversen Tropfsteinen entlang. Die klassischen dünnen Nadeln sind hier aber die Ausnahme, kompaktere Strukturen überwiegen.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1584r.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1584r_small.jpg&quot; alt=&quot;Tropfstein direkt an der Treppe, das untere Ende musste dem Treppengeländer weichen
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Tropfstein direkt an der Treppe, das untere Ende musste dem Treppengeländer weichen&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Hier habe ich ausnahmsweise mal Richtung Höhlendecke geblitzt. Normalerweise vermeide ich den Blitz, schon nach wenigen Einsätzen schwächelt die Batterie meiner Kamera, wenn sie nicht mehr ganz frisch ist.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1586.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1586_small.jpg&quot; alt=&quot;Ryusendo: Blick an die Höhlendecke auf dem Treppenabstieg
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Ryusendo: Blick an die Höhlendecke auf dem Treppenabstieg&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1589.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1589_small.jpg&quot; alt=&quot;Ryusendo: ein erster Blick hinunten auf einen der Seen
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Ryusendo: ein erster Blick hinunten auf einen der Seen&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Die Treppe in die Hohlräume der Höhle hineinzuplanen, mag auch keine triviale Aufgabe gewesen sein. Kein Wunder, dass man es mit etlichen Kurven und Ecken zu tun hat.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1590.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1590_small.jpg&quot; alt=&quot;Ryusendo: die Treppe abwärts folgt geschickt den teils engen Hohlräumen der Höhle
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Ryusendo: die Treppe abwärts folgt geschickt den teils engen Hohlräumen der Höhle&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1591.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1591_small.jpg&quot; alt=&quot;Ryusendo: ein Loch in dem wegbegrenzenden Netz gibt den Blick auf einige klassische Tropfsteinzipfel frei
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Ryusendo: ein Loch in dem wegbegrenzenden Netz gibt den Blick auf einige klassische Tropfsteinzipfel frei&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Hier nun der offizielle Blick auf den See “Lake first bottom of the earth observatory” steht auf dem Schild daneben. Der Farbwechsler auf rot gibt einen schönen Kontrats zum Blau im See.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1594.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1594_small.jpg&quot; alt=&quot;Ryusendo: Blick vom Beobachtungspunkt auf der Treppe auf den ersten See
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Ryusendo: Blick vom Beobachtungspunkt auf der Treppe auf den ersten See&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Es ist als wäre es dramaturgisch aufgebaut. Der Weg bietet immer tollere Anblicke, finde ich.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1599.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1599_small.jpg&quot; alt=&quot;Ryusendo: Tropfsteine im Farbenspiel
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Ryusendo: Tropfsteine im Farbenspiel&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1600.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1600_small.jpg&quot; alt=&quot;Ryusendo: hier gibts klassische Tropfsteine
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Ryusendo: hier gibts klassische Tropfsteine&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Für diese Sinterkaskaden habe ich nochmal einen Blitz “geopfert”.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1603.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1603_small.jpg&quot; alt=&quot;Ryusendo: Blick nach oben mit Sinterkaskaden
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Ryusendo: Blick nach oben mit Sinterkaskaden&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Ein Stalagmit (vom Boden aufwachsender Tropfstein, wächst typisch 0,1mm pro Jahr), der wie eine Jizo-Figur aussieht? Der wird gleich passend angezogen und verehrt.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1615.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1615_small.jpg&quot; alt=&quot;Ryusendo: Jizu-Iwa, der Jizo-Stein, wurde angezogen und wird verehrt
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Ryusendo: Jizu-Iwa, der Jizo-Stein, wurde angezogen und wird verehrt&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1622.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1622_small.jpg&quot; alt=&quot;Ryusendo: hier nahe beim Eingang überwiegt der Karst (ausgespülter Fels)
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Ryusendo: hier nahe beim Eingang überwiegt der Karst (ausgespülter Fels)&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1625.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1625_small.jpg&quot; alt=&quot;Ryosendo: noch ein letzte spannende Sinterformation
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Ryosendo: noch ein letzte spannende Sinterformation&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Nun bin ich wieder am Ausgang. Nachdem ich den Quellfluss in der Höhle gesehen habe, gewinnt der austretende Fluss hier, der kurz darauf in den Shizo-Fluss mündet, mehr Bedeutung.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1628.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1628_small.jpg&quot; alt=&quot;Ryusendo: unter dem Höhleneingang tritt der Quellfluss aus
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Ryusendo: unter dem Höhleneingang tritt der Quellfluss aus&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Vor dem Höhleneingang befindet sich ein Trinkwasserbrunnen, zu dem Wasser aus der Quelle geleitet wurde. Außerdem kann man das Wasser auch in Flaschen unterschiedlicher Größe im Shop kaufen.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1630.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1630_small.jpg&quot; alt=&quot;Ryusendo: hier kann man Trinkwasser aus der Höhlenquelle abgreifen
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Ryusendo: hier kann man Trinkwasser aus der Höhlenquelle abgreifen&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Doch halt, an der Kasse heißt es, es gibt nur Kombitickets für Ryusendo und Ryusenshindo, das war also noch nicht alles! Auf der anderen Seite des Flusses befindet sich eine weitere Höhle, oder man müsste sagen ein Höhlenteil, denn bevor sich der Shizo-Fluss hier sein Bett gegraben hat, hingen die beiden wohl zusammen.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1635.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1635_small.jpg&quot; alt=&quot;Ryusendo: der Shizo-Fluss, an dessen Tal die beiden Höhleneingänge liegen. Die Wolken reichen fast bis zum Talgrund herunter.
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Ryusendo: der Shizo-Fluss, an dessen Tal die beiden Höhleneingänge liegen. Die Wolken reichen fast bis zum Talgrund herunter.&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1637.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1637_small.jpg&quot; alt=&quot;Ryusendo: Azaleen und Kirschen blühen hier gemeinsam
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Ryusendo: Azaleen und Kirschen blühen hier gemeinsam&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Auf der anderen Fluss- und Straßenseite liegt der Eingang zur Ryusenshindo-Höhle. Diese ist nicht mit bunten Lichtern als Spektakel inszeniert, sondern enthält als Lehrhöhle zahlreiche Informationstafeln, Beschriftungen und Modelle.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1640.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1640_small.jpg&quot; alt=&quot;Ryusenshindo: Höhleneingang
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Ryusenshindo: Höhleneingang&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1641.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1641_small.jpg&quot; alt=&quot;Ryusenshindo: typische Ausrüstung für Höhlenforscher
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Ryusenshindo: typische Ausrüstung für Höhlenforscher&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1643.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1643_small.jpg&quot; alt=&quot;Ryusenshindo: in Iwate gibt es offenbar zahlreiche Höhlen
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Ryusenshindo: in Iwate gibt es offenbar zahlreiche Höhlen&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1644.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1644_small.jpg&quot; alt=&quot;Ryusenshindo: Plan der Höhle, blau der zugängliche Teil
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Ryusenshindo: Plan der Höhle, blau der zugängliche Teil&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1650.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1650_small.jpg&quot; alt=&quot;Ryusenshindo: nach weiteren Infotafeln in einem Stollen geht es jetzt in die natürliche Höhle
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Ryusenshindo: nach weiteren Infotafeln in einem Stollen geht es jetzt in die natürliche Höhle&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Ich finde interessant, welche knubbeligen Formen da entstehen.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1652.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1652_small.jpg&quot; alt=&quot;Ryusenshindo: Tropfsteinformation
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Ryusenshindo: Tropfsteinformation&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1653.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1653_small.jpg&quot; alt=&quot;Ryusenshindo: ziemlich viele Stalagmiten
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Ryusenshindo: ziemlich viele Stalagmiten&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1657.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1657_small.jpg&quot; alt=&quot;Ryusenshindo: die Gestalt einer Höhle ist ein Produkt aus Auswaschungen und Einstürzen
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Ryusenshindo: die Gestalt einer Höhle ist ein Produkt aus Auswaschungen und Einstürzen&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1658.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1658_small.jpg&quot; alt=&quot;Ryusenshindo: Röhrchenstalagtiten. Auf japanisch erfährt man wohl auch, wie sie zustandekommen.
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Ryusenshindo: Röhrchenstalagtiten. Auf japanisch erfährt man wohl auch, wie sie zustandekommen.&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1662.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1662_small.jpg&quot; alt=&quot;Ryusenshindo: zu Säulen verwachsene Tropfsteine
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Ryusenshindo: zu Säulen verwachsene Tropfsteine&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Fundgegenstände haben eine frühzeitliche Bewohnung der Höhle bewiesen.&lt;/p&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1664.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1664_small.jpg&quot; alt=&quot;Ryusenshindo: so stellt man sich vor, dass frühe Jomon-Japaner hier gehaust haben
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Ryusenshindo: so stellt man sich vor, dass frühe Jomon-Japaner hier gehaust haben&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure&gt;&lt;a href=&quot;/pics/DSCF1665.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/pics/DSCF1665_small.jpg&quot; alt=&quot;Ryusenshindo: der Ausgang dieser Höhle liegt etwas unterhalb
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&lt;figcaption&gt;&lt;p&gt;Ryusenshindo: der Ausgang dieser Höhle liegt etwas unterhalb&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Eine kleine Bergwanderung spare ich mir in diesem Bericht.&lt;/p&gt;

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        <pubDate>Wed, 11 May 2016 15:41:22 +0200</pubDate>
        <link>https://www.japannerd.de/2016-05/11-ryusendo-hoehle-bei-iwaizumi-11-5.html</link>
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