Die neuesten 5 Einträge

  • Kurzinfo: Umfrage

    Dass der letzte Blogeintrag so lang gedauert hat, liegt auch daran, dass ich mir unschlüssig war, was ich als nächstes berichten will. Die Auswahl ist nämlich groß. Während der Reise war es noch relativ logisch: was ich gerade als letztes erlebt habe, oder was mich gerade am meisten beschäftigt hat.

    Damit ich ein besseres Gefühl dafür bekomme, was dich hier am meisten interessiert (und dass dich mein Blog überhaupt interessiert, wenn du nicht zu meinen bisher 12 Email-Abonnenten gehörst), habe ich eine Umfrage erstellt. In der rechten Spalte findest du die Frage “Über welche Themen möchtest du bald mehr lesen?” mit einer Handvoll Antwortmöglichkeiten. Falls dir die Kommentarfunktion schon zu abschreckend groß ist, oder du nicht wusstest, an welchen Eintrag du dein Feedback dranhängen sollst, kannst du dort auch einen kurzen Freitext loswerden.

    (Genau genommen habe ich erstmal eine Umfragesoftware erstellt, denn auch hier gilt: ich vermeide die Nutzung kostenloser Internetdienste, die zwar nette Services anbieten, aber im Zweifelsfall deine Daten sammeln, womöglich mit deinen anderen Aktivitäten im Web verknüpfen und für welche Zwecke auch immer speichern. Das will ich dir und mir nicht zumuten. Daher baue ich die interaktiven Sachen auf japannerd.de, Mailingliste, Kommentare und jetzt auch die Umfragen, alle selbst.)

    Ich freue mich auf dein Feedback!

    Liebe Grüße, Karl

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  • Tagestour von Fukuoka: Sasaguri - ein liegender Buddha und viel Natur 11.3.2016

    Etwa 15 Kilometer östlich von Fukuoka liegt die Gemeinde Sasaguri mit einer besonderen Tempel-Attraktion: die nach eigenem Bekunden weltgrößte Bronzestatue eines liegenden Buddha wurde erst 1995 als würdige Behausung für eine Reliquie aus Myanmar gebaut, ein Dankgeschenk der dortigen Gemeinden für die medizinische Unterstützung ihrer Kinder und Kranken.

    Sasaguri, Nanzo-in: liegender Buddha

    Sasaguri, Nanzo-in: liegender Buddha

    Den Tempel Nanzo-in erreicht man mit der JR Fukuhoku Yutaka Line von Hakata (Fukuoka) zur Haltestelle “Kido Nanzoin-mae” (20-25 Minuten, 370 Yen). Dass das Dörfchen Kido wenig Geschäfte und keinen Conbini bietet, hatte ich schon im Vorfeld gelesen und mich daher in Fukuoka verpflegt. Vom Bahnhof erreicht man über eine Brücke das von weiten sichtbare Tempelgelände. Bevor ich zum liegenden Buddha ging, schaute ich mir erst einmal die älteren Tempelanlagen an.

    Wie so viele Tempel, liegt auch dieser an einem Berghang. Nach einer Reihe von Laternen und der ersten Treppe öffnet sich ein Vorplatz:

    Sasaguri, Nanzo-in: die Tempelanlage liegt an einem Berghang

    Sasaguri, Nanzo-in: die Tempelanlage liegt an einem Berghang

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  • Bilanz meiner Reise 2016

    Nachdem ich nun wieder zuhause bin, ist es auch Zeit, Rückschau zu halten und ein wenig Statistik.

    Die Reise umfasste insgesamt 90 Tage, davon 1 Tag Hinflug, 9 Tage in Südkorea und 80 Tage in Japan.

    Ich war ziemlich sparsam und habe insgesamt knapp 7200 Euro ausgegeben (Flug, Auslandskrankenversicherung und die im voraus gekauften Railpässe eingeschlossen). Im einzelnen verteilte sich das etwa wie folgt:

    Kategorie EUR
    Verwaltung 162,40
    Transport 2243,15
    Unterkunft 3020,01
    Verpflegung 1205,41
    Eintritt 295,70
    Sonstiges 237,83
    Ausrüstung 24,53
    Gesamt 7189,03

    Ich habe gerade nachgerechnet, 424 Euro entfallen auf die 9 Tage “Umweg” Korea, 6765 Euro wären es also für 80 Tage Japan (inkl. Flug).

    In Japan habe ich 27 Präfekturen bereist. Dazu muss ich sagen, dass ich auf der Reise nicht darauf geachtet habe, möglichst viele Präfekturen “abzuhaken”, auf Kyushu habe ich durch meine Ziele zufällig fünf von sieben Präfekturen abgedeckt, in Tohoku dagegen doch nur vier von sechs. In meinen drei Reisen zusammen bin ich nun bei 37 von 47 Präfekturen.

    Karte mit Markierung der von mir bereisten Präfekturen, Reisen 1-3 (Outline-Map von Hist-geo.co.uk)

    Karte mit Markierung der von mir bereisten Präfekturen, Reisen 1-3 (Outline-Map von Hist-geo.co.uk)

    Hier die Liste im einzelnen:

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  • Nara und das Omizutori 14.3.2016

    Am Nachmittag des 14.3. nahm ich den Zug nach Nara. Mein Ziel war das Omizutori, ein buddhistisches Bußfest durchgeführt an der Nigatsudo-Halle des Tôdaiji-Tempels, das sich über zwei Wochen erstreckt, und am 14. seinen Abschluss findet. Den Namen erhält dieses Ereignis, das seit über 1250 Jahren in diesem Tempel praktiziert wird, vom “Wasserschöpfen”, einem nächtlichen Ritual, an dem die Priester von einer Quelle das angeblich nur einmal im Jahr sprudelnde, heilende Wasser holen, und anschließend im Tempel eine Zeremonie abhalten.
    Für die Besucher ist aber das Hauptereignis ein feierliches Feuerritual mit großen Fackeln (Ôtaimatsu), die auf dem Balkon der Nigatsudo-Halle über der Menge abgebrannt werden. Während an den vorangehenden Tagen eine Fackel nach der anderen präsentiert wird, werden am Abschlusstag, dem 14.3., alle gleichzeitig nebeneinander aufgereiht, das Ereignis ist also kurz aber umso intensiver.

    Hier schon mal ein Vorgeschmack:

    Nara, Tôdaiji Nigatsudo: Omizutori Ôtaimatsu

    Nara, Tôdaiji Nigatsudo: Omizutori Ôtaimatsu

    Nun aber der Reihe nach. Bei meiner Ankunft am Nachmittag begrüßte mich am Bahnhof eine Fotokulisse mit den berühmten Rehen (eigentlich Shika-Zwerghirsche) und ein Jizo(?) mit Geweih.

    Nara, Fotokulisse am Bahnhof

    Nara, Fotokulisse am Bahnhof

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  • Kurzinfo: Endspurt

    In acht Tagen fliege ich zurück. Torschlusspanik ist es nicht gerade, aber das absehbare Ende motiviert mich schon, aus den verbliebenden Tagen noch möglichst viel zu machen. Insofern werde ich auch das Aufarbeiten/bloggen im Zweifelsfall zurückstellen, außer es ergeben sich Zeiten, wo ich grad Zeit und Lust drauf haben (z.B. Zugfahrten).

    Apropos Zugfahrten, mein zweiter 3-Wochen-Railpass lief bis 15.5., nachdem ich die Bequemlichkeit und Mobilität des Shinkansen schätzen gelernt habe, will ich darauf die restliche Zeit nicht völlig verzichten, und habe mir daher noch einen JR East Railpass Tohoku Region geholt, es handelt sich dabei um einen Flexi-Pass, wo man sich fünf Fahrtage in 14 Kalendertagen ab Kauf/Umtausch (vordatieren ist nicht - bei mir egal, weil der Zeitraum eh den Rückflüg überschreitet) aussuchen kann. Für jeden Nutzungstag holt man sich bei der ersten Sperre einen Tagesstempel in eins der fünf Felder.

    Für den “Endspurt” habe ich mir noch ein paar Sachen vorgenommen.

    Schon im Vorfeld geplant hatte ich das Frühlings-Matsuri in Nikko 17.-18.5., und dahin bin ich heute gerade unterwegs. Wobei ich mit Samurai-Umzug und Reiterbogenschießen inzwischen schon eine grobe Ahnung habe, was da auf mich zukommt, aber letztlich macht es doch jeder Ort wieder anders. Neu auf der Liste sind die nächsten zwei Tage: ein Matsuri 19.-20.5. in Sakata in Yamagata an der Westküste.

    Danach wird wohl Tokyo ein paar Tage bekommen, entweder mit Tagesausflügen oder mit 1-2 Übernachtungen woanders.

    Nicht zuletzt (okay, zeitlich gesehen doch zuletzt…) werde ich auch ein wenig Shopping betreiben, und zwar als erstes für ein zweites Gepäckstück, wo die Sachen dann reinkommen. Zu meinem Trolley hat sich eine langsam dicker werdende Plastiktüte hinzugesellt, hauptsächlich mit Prospekten und Papierzeugs, zusammen mit den Einkäufen bietet sich an, das zweite Freigepäckstück zu nutzen und das Gepäck ein wenig umzuverteilen.

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Hi! Ich bin der Karl.
Karl Ewald
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