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  • Seouls Westen: Digital Media City und World Cup Parks

    Auf der Fahrt von Incheon bin ich bei “Digital Media City” ausgestiegen. Zunächst fand ich aber nichts digitales sondern Gassen mit fast japanisch anmutenden Izakayas vor:

    Seoul, nahe Digital Media City: eines von zahlreichen Izakaya

    Seoul, nahe Digital Media City: eines von zahlreichen Izakaya

    Schon bald kündigte eine kühn geschwungene Fassade aber die gesuchte Gegend an:

    Seoul, Beginn der Digital Media City

    Seoul, Beginn der Digital Media City

    Zahlreiche großformatige Kunstwerke füllen den Straßenraum der “Digital Media Street”:

    Seoul, Digital Media City: Kunstobjekte

    Seoul, Digital Media City: Kunstobjekte

    Viele Fassaden sind mit großflächigen Displays bezogen.

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  • Wie ist denn Korea so? Teil 1

    Hier will ich einige Eindrücke zu Südkorea sammeln, Sachen die mich überrascht haben, die ich praktisch oder unpraktisch fand usw.

    Eine Sache ist schon mal praktisch. Es gibt Schuko-Steckdosen, sehr oft gleich in einer Zweier- oder Vierergruppe, und dabei immer diagonal, so dass Winkelstecker sich nicht im Weg umgehen. Da hat offensichtlich jemand mitgedacht. Was rauskommt, passt auch für uns: 220 Volt Wechselstrom. Nur auf einen Unterschied weist mich mein elektrischer Rasierer mit einem etwas helleren Brummen hin: wie in Westjapan ist die Frequenz 60Hz. Es dürfte aber kaum Geräte geben, denen das etwas ausmacht.

    Aus dem Flughafengebäude kommend ist mir gleich eine Spezialität beim Straßenverkehr aufgefallen: Ampelübergänge haben Zebrastreifen (das kennt man ja von etlichen Ländern) und es sind Richtungsspuren markiert:

    Korea: Richtungsspuren an der Fußgängerampel

    Korea: Richtungsspuren an der Fußgängerampel

    Daran zu halten scheint sich aber niemand (vielleicht zur Rush-Hour). Nach Dauergrün gibt es blinkendes Grün für die Fußgänger, das anzeigt, wenns eilig wird. Und zusätzlich zum Blinken finden sich häufig Countdown-Anzeigen entweder als Balkenserie oder als Sekundenzähler. Bei Druckknopfampeln (auch die gibt es hier) ist der Knopf womöglich an der linken Seite der Kreuzung, also bei der “Gegenspur”.

    Die Ampeln für Autos hängen waagerecht über der Kreuzung, und es gibt separates Linksabbieger-Grün, ohne dass das Geradeaus-Grün mit einem Richtungspfeil markiert wäre. Hab mich daher erst gewundert, warum Autos bei Grün stehen blieben, sie warteten auf das “andere Grün”. Wenn ich es richtig gesehen habe, ist außerdem die Ampelphase Gelb+Rot vor Rot.

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  • Ankunft in Incheon

    Heute (für euch ist es noch heute, für mich schon gestern, denn gerade ist es 3:45 nachts) bin ich also mit LH718 gegen 10:30 in Südkorea gelandet. Auf dem Flug gab es schon die erste Einstimmung: auch wenn ich das “deutsche” Menü gewählt hatte (Rindergeschnetzeltes mit Kartoffelpürree und nicht Pute in asiatischer Soße mit Reis) gab es als Zubehör ein Fischchen mit einer hellen Soße, eine Tube Chilipaste und eine Packung scharf eingelegtes Kraut (kein Kimchi, da nicht vergoren).

    Sowohl bei der Abreise in München als auch hier ist schönes Wetter.

    Der relativ neue Flughafen Incheon ist nach eigener Erklärung wiederholt vom Airlinepersonal zum besten Flughafen gewählt worden, da mögen die Freizeitmöglichkeiten für die Crew im Flughafenbereich eine Rolle spielen, für mich als Passagier hat er sich eher wie ein Flughafen der langen Wege angefühlt. Unser Flugzeug dockte an einem Bauteil namens “Terminal A” an, das nur die Gates 101-132 enthält. Es ist kein eigenständiges Terminal, sondern über einen Shuttle mit dem “Passenger Terminal” (direkt dort befinden sich auch Gates 1-50) verbunden, wo Immigration, Gepäckausgabe und Zoll konzentriert sind. Eine Baustelle, die unser Flugzeug auf dem Weg übers Rollfeld passierte, zeigt, dass Incheon weiter wächst.

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  • Reiseplanung Korea

    Ich kann es verstehen, dass ihr überrascht seid. Da starte ich ein Japan-Reiseblog, und als erstes rede ich von Korea.
    Ich hab deshalb aber kein wirklich schlechtes Gewissen. Insgesamt gesehen stellen die neun Tage Korea von 90 Tagen meiner Reise den Schwerpunkt Japan nicht in Frage.

    Warum also auch Korea? Erstens hat mir ein Bekannter (Hallo Bernhard!) viel von der koreanischen Gastfreundschaft und Freundlichkeit vorgeschwärmt, zweitens haben mich einige Vorträge und Informationen über das Land beeindruckt. Daher möchte ich mir selbst ein Bild machen und auch den einen oder anderen Vergleich zwischen Südkorea (den Nordteil lasse ich gerne außen vor) und Japan ziehen.
    Eine eigene Reise wäre es mir wohl nicht wert gewesen, aber für meine Japanreise lag es quasi “auf dem Weg”.

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  • Fähre gebucht

    So, heute habe ich endlich die Überfahrt von Busan (Korea) nach Hakata (Kyushu, Japan) gebucht. Es bestehen drei Linienverkehre auf dieser Relation:

    • Koreaferry betreibt die Camellia Line, bestehend aus einem Schiff, das nachts von Busan nach Hakata fährt und tagsüber zurück. Die Überfahrt selbst dauert tags etwa 6 Stunden, nachts fährt das Schiff wohl langsamer. Wie ich zwischenzeitlich in Erfahrungsberichten gelesen habe, kann die Überfahrt sehr unruhig sein, weil das Meer dort ziemlichen Wellengang aufweist, so dass manche davon abraten. (Es gibt dazu auch eine japanische Website, auf der man folgerichtig nur Überfahrten ab Hakata buchen kann.)
    • JR Beetle ist ein von JR betriebenes Tragflächenboot, das die Überfahrt in etwa 3 Stunden schafft. Dass die Englische Einstiegsseite für die Reservierungen nur 2013 und 2014 als Jahreszahl anbietet, weckt wenig Vertrauen. Der gesamte weitere Buchungsvorgang läuft auf japanisch ab.
    • Mirajet betreibt Kobee, ebenfalls ein Tragflächenboot. Hier ist die Website nur koreanisch, einen “English” Link habe ich vergeblich gesucht. Tatsächlich bekommt man auf der JR Beetle Buchungsseite sowohl Beetle als auch Kobee Fahrten zum gleichen Preis angeboten.

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Karl Ewald
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